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Mensch-Hannover Sie macht Leute mit Musik glücklich
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00:18 14.08.2017
Im Büro: Sonia Ordonez Alcantara Quelle: Philipp Von Ditfurth
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Hannover

Ausschlafen ist bei ihr aktuell nicht so drin – kein Wunder, das Maschseefest ist im Gange und Sonia Ordoñez Alcantara (38) ist derzeit öfter dort unterwegs als zu Hause. Die Spanierin ist Bookerin und in diesem Jahr erstmals federführend für das Musikprogramm an der Löwenbastion zuständig.

„Ich finde das Projekt richtig super“, sprudelt es nur so aus ihr heraus, „vor allem, weil es in Hannover ist und ich hier mal zeigen kann, was ich so im Repertoire habe.“ Und das kann sich echt sehen – besser gesagt hören – lassen: Die von ihr gegründete Band Munique spielt am See (die war übrigens auch bei der Hochzeit von Fußballweltmeister Manuel Neuer, 31, im Mai gebucht!), Künstler wie Dimi Rompos (25, hat 2015 bei „The Voice of Germany“ begeistert), Vanessa Ekpenyong (35) und Alexandra Prince (41, Sommerhit „So many times“) aus Ordoñez Alcantaras Künstlerkartei treten im Süden des Maschsees auf. „Die Resonanz ist bisher wirklich gewaltig, ich freue mich, wenn das alles aufgeht.“

Nach dem Betreiberwechsel – Unternehmer Markus Scheele (45) hatte ja in diesem Jahr erstmals Michael Lohmann (65) von Hannover Concerts abgelöst – kommt aber mit der Musikmanagerin nicht nur Neues: Die Westernhagen-Coverband war auch in diesem Jahr dabei, heute spielt die Robbie-Williams-Coverband (18 und 20 Uhr), außerdem eine, die die größten Hits von Queen (20 und 23 Uhr) drauf hat.

Dabei ist die 38-Jährige eher zufällig in die Branchergeraten: Ayse Gündogdu (39), Schwester und ehemalige Managerin von Musiker Mousse T. (50), hatte die quirlige Frau 2002 ins Peppermint-Team geholt. „Da wusste ich gar nicht, was ein Booker macht.“ Eine Woche hat sie sich reingefuchst, „dann ging’s schon los – und mit Mousse T. hatte ich das große Glück, als Newcomer mit einem Weltstar zusammenzuarbeiten.“

Und da der Remixer so gefragt war (ist er ja immer noch), stand das Telefon nie still. Anfängliche Schwierigkeiten im Hinblick auf englischsprachige Anfragen waren schnell passé, „die Leute haben mir einfach gesagt: ,Mach dir keinen Kopf, dein Englisch ist allemal besser als mein Deutsch.’“

Ordoñez Alcantara lächelt ganz selig, wenn sie über diese alten Zeiten spricht. „Es war wunderschön, ich habe damals die ganze Welt gesehen. Ich bin heute noch sehr dankbar, dass ich das da alles lernen konnte.“ Nach zwölf Jahren wollte sie aber ihr eigenes Ding starten. „Weykup“ (lustige Schreibweise vom englischen „wake up“ – aufwachen) heißt ihre Agentur an der Goseriede seit 2014, die auch Künstler wie Kim Sanders (48) vermarktet. Musik ist ihre große Leidenschaft: „Ich liebe es, wenn jemand so anfängt zu singen, dass du nicht weißt, wo vorne und hinten ist! Und das will ich auch für die Maschseefestbesucher. Musik macht glücklich und verbindet.“

Dass die Bookerin glücklich ist, ist nicht zu übersehen – selbst wenn die Nächte derzeit ziemlich kurz sind.

Von Mirjana Cvjetkovic

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