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TAG- UND NACHTLEBEN: Kim-Valerie Voigtarbeitet kellnert in Bodo Linnemanns „Casa Blanca“.

TAG- UND NACHTLEBEN: Kim-Valerie Voigt
arbeitet
kellnert in Bodo Linnemanns „Casa Blanca“.© HEUSEL

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Ex-Miss-Germany

Sie ist Bodos "Augen-Champagner"

Im "Casa Blanca" am Weißekreuzplatz steht eine Schönheit hinter der Theke: Kim-Valerie Voigt studiert, arbeitet und verdient sich mit Kellnern etwas dazu.

Hannover. Eine Studentin, die sich hinter der Theke ein bisschen was dazuverdient - eigentlich nichts Ungewöhnliches. Die Studentin, die neuerdings bei Bodo Linnemann (71) im „Casa Blanca“ am Weißekreuzplatz Getränke mixt, hat allerdings nicht nur was im Köpfchen, sondern gehört rein zufällig auch noch zu den schönsten Frauen Deutschlands: Es ist Kim-Valerie Voigt (23), „Miss Germany“ von 2008.

„Ich war vor einiger Zeit zum ersten Mal zum Feiern hier und total begeistert. Einfach kultig dieser Laden“, erzählt Voigt. Das „familiäre Miteinander“ unter Linnemanns Leuten habe ihr so gut gefallen, dass sie sich gleich aus Spaß beworben habe, gesteht die schöne Blondine. „Ich habe Bodo einfach meine Karte gegeben und gesagt, er solle anrufen, wenn er mal jemanden braucht.“

Linnemann ließ sich nicht zweimal bitten: Voigt durfte bereits ein paar Tage später starten und begeisterte den Chef nicht nur durch gutes Aussehen. „Die kann auch richtig kräftig anpacken“, lobte er nach ihrem ersten Abend - und warnte seine Gäste gleich bei Facebook vor: „Champagner für die Augen, lasst die Finger weg!“ Dass er sich eine echte „Miss Germany“ ins Team geholt hatte, ahnte Linnemann da noch nicht, gesteht Hannovers Lieblings-Casanova beim NP-Besuch im Club. Das habe er erst jetzt erfahren. An diesem Freitagabend steht Voigt im engen, schwarzen Kostüm und auf waghalsigen Nieten-High-Heels am Tresen.

Wenn sie gerade nicht im Casa einschenkt, streift Voigt mit „ihren Mädels“, zu denen auch Model Filiz Koc (26) gehört, durchs hannoversche Nachtleben: „Wir gehen am liebsten zu Dance Couture, in den Wasserturm, ins Zaza oder zum Suppermint Club. Tagsüber steckt die 23-Jährige beim hannoverschen Veranstaltungsunternehmen „Peppermint Event“ gerade in den Endzügen ihres dualen Studiums zur Event-Managerin, plant schon ihre eigenen Veranstaltungen.

Sie ist der Heimat treu geblieben: „Ich war nach dem Abitur ein halbes Jahr lang für ein Praktikum in Hamburg“, erzählt Voigt. „Aber ich bin ein Mamakind.“ Sie lacht und erklärt: „Die Familie ist für mich das Wichtigste im Leben. Deshalb bin ich gerne wieder hier.“ Obwohl sie inzwischen in der Oststadt wohne, besuche sie ihre Familie in Altgarbsen regelmäßig.

Klingt bodenständig. Wollte Sie nach dem Miss-Titel denn keine Modelkarriere mit Jetset-Leben? „Nein, Model wollte ich eigentlich nie werden“, sagt die große Blonde mit den üppigen roten Lippen, die ihre Figur nach eigenen Angaben nur mit „Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit“ in Form hält. Das Jahr als „Miss Germany“ sei zwar eine schöne Zeit gewesen, aber dann habe sie sich auch gern wieder auf Abitur und Studium konzentriert.

Wohin es mit dem Bachelor in der Tasche gehen soll, lässt Voigt erst mal offen: „Ich würde gern für eine Weile ins Ausland, die Welt sehen.“ Alleine? Oder gibt es etwa einen Mann in ihrem Leben, der dieses Abenteuer mit ihr aufnehmen würde? Voigts Mundwinkel wandern ein wenig nach unten: „Nee. Ich bin zur Zeit leider unglücklich verliebt!“