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ENTZÜCKT: Alexandra Doric entdeckt bei Gisy ein Foto von sich und Guido Maria Kretschmer.

ENTZÜCKT: Alexandra Doric entdeckt bei
Gisy ein Foto von sich und Guido Maria Kretschmer.

Porträt

Shopping Queen bedankt sich bei Gisy

Sie geht nicht sonderlich viel einkaufen, aber für die Sendung „Shopping Queen“ hat es Alexandra Doric (42) sehr gern gemacht. Die Tanzlehrerin hat die letzte Hannover-Folge gewonnen - und sich jetzt bei Gisy-Verkäuferin Martina Rasche (49) bedankt.

Wenn Alexandra Doric (42) beim Bäcker oder im Supermarkt unterwegs ist, gucken Leute manchmal neugierig: „Sagen Sie, sind Sie nicht die aus dem Fernsehen? Ich habe Sie doch neulich gesehen.“ Doric bejaht brav und schnackt ein bisschen mit den Menschen. Oft folgt dann: „Sie sind aber sympathisch!“

Die Blondine lacht beim Gedanken an solche Situationen laut auf und fasst sich an den Kopf: „Oh Gott, bin ich im Fernsehen so kacke rübergekommen?“ Nein! Nicht ohne Grund hat die Hannoveranerin in der Vox-Show „Shopping Queen“ den Titel geholt. Ihr stilvoller Auftritt vom 23. Mai wirkt also immer noch nach.

Die NP begleitete die 42- Jährige nun in die Innenstadt: „Ich will mich unbedingt bei den Verkäufern von Gisy bedanken“, sagt Doric. Das Geschäft an der Georgstraße war bei „Shopping Queen“ nämlich ein Anlaufpunkt für sie. „Ach nee, guckt mal“, ruft die dreifache Mama entzückt, als sie in der ersten Etage im Regal einen silberfarbenen Rahmen mit einem Foto von ihr drin entdeckt: „Das ist ja toll!“ Noch toller findet sie es, als sie Martina Rasche (49) entdeckt: „Haaaalloo“, trällert sie, eine herzliche Umarmung zwischen den beiden folgt.

Rasche hatte ihrer Kundin zur Seite gestanden, als diese in den Laden gestürmt war und etwas für das Motto „Weltenbummler/Ethno-Look“ gesucht hatte. „Dieses Kleid hier hatten wir ganz schnell rausgesucht“, erinnert sich die Modeexpertin, die seit 16 Jahren bei Gisy tätig ist und bereits drei- oder viermal Besuch von Kamerateams der „Shopping Queen“ hatte. „Es passte ganz wunderbar“, ergänzt sie und fischt das Modell von der Stange. Ein bodenlanges Kleid, das vom Muster an den Stil von Missoni erinnert: „Kundinnen haben nach der Sendung angerufen und es bestellt, eins haben wir sogar nach München verkauft.“

Doric pflichtet ihr bei: „Damit stand das Gerüst meines Outfits, ich brauchte nur noch Schuhe, Schmuck, eine Tasche und das Styling. Obwohl das Thema ja gar nicht so meins war.“ Aber da sie ihre beste Freundin Mila Dominguez (46) an ihrer Seite hatte, klappte alles ganz wunderbar. Doric stellte drei Kandidatinnen in den Schatten, mit einer gab es auf dem Laufsteg ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Und wie hat sie Star-Designer Guido Maria Kretschmer (51) letztlich bewertet? „Ich finde, du hast alles richtig gemacht“, hatte der Moderator sie gelobt und mit seinen neun Punkten zur Siegerin gekrönt.

„In diesen Menschen habe ich mich echt verliebt“, schwärmt Doric über den Designer, „der ist einfach toll.“ Eine Situation ist ihr besonders in Erinnerung geblieben: Kretschmer hatte ihre Taille umfasst und gesagt: „An dir ist alles perfekt!“ Doric: „Wer hört das nicht gern - nach drei Kindern?“ Sie hat Sohn Leon (16) und die Zwillingsmädchen Lucia (13) und Leandra (13). Für ihren Körper tut sie eine ganze Menge. Mal abgesehen davon, dass sie seit ihrem dritten Lebensjahr tanzt („Ich kann alles, nur Ballett kann ich nicht“) geht sie viermal die Woche zur Fitness, schwimmt („dann aber auch anderthalb Stunden“) und joggt. Ihre Tanzschule an der Wunstorfer Straße in Limmer hat sie im Januar nach 23 Jahren dichtgemacht und bildet jetzt Animateure aus.

„Ich mag Mode, als Tanzlehrerin musste ich mich immer stylen und gepflegt aussehen.“ Wie lange hat sie gebraucht, um sich für das Foto-Shooting mit der NP herzurichten? „Zehn Minuten. Wie jeden Morgen.“ Sie lacht wieder ihr ansteckendes Lachen: „Ich brauche nichts, ich bin ja gemacht.“ Damit meint sie das permanente Make-up an Augen und Mund: „Getönte Tagescreme drauf, Haare wuscheln, fertig.“ Na, wenn das so einfach geht, dürften ihre Chancen, „Shopping Queen des Jahres“ zu werden, nicht schlecht stehen.


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