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IM LIVE-INTERVIEW: Klaus Meine wird in eine Show des Klatschportals „TMZ“ geschaltet.

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Scorpions sind die Nummer eins in US-Kliniken

Mal wieder eine Auszeichnung für unsere bekanntesten Rocker – und was für eine: Amerikanische Ärzte operieren am liebsten zu den Klängen von „Rock you like a Hurricane“. Die NP sprach mit Frontmann Klaus Meine (69) über diesen ungewöhnlichen Erfolg.

Hannover..  

Bei klassischer Musik schwierige Operationen meistern? Denkste! Die Ärzte in den USA hören hauptsächlich einen Song – nämlich „Rock you like a Hurricane“ von unseren Scorpions.

„Da war ich doch auch sehr erstaunt“, erzählte Klaus Meine (69) lachend der NP. Der Frontmann der Scorps hatte natürlich von der Hitliste gehört, die der Musik-Streaming-Dienst Spotify ermittelt hatte.

„Es zeigt, dass die amerikanischen Ärzte einen guten Geschmack haben, wenn die den OP rocken.“ Der 69-Jährige hätte aber tatsächlich nicht gedacht, dass „wenn es bei den OPs ja oft um alles geht, Rockmusik so einen hohen Stellenwert hat.“ Rockmusik der Scorpions wohlgemerkt, die Jungs stellen mit ihrem Hit aus den 80ern Guns N’ Roses (Platz zwei mit „Sweet child of mine“), die Rolling Stones (Platz fünf mit „Paint it black“) und Jimi Hendrix († 27) mit seinem Song „The wind crys Mary“ in den Schatten! Meine vermutet, dass sich die Ärzte an gute und positive Zeiten erinnert fühlen, wenn sie sich entscheiden, „Hurricane“ zu hören. „Dann können sie sich gedanklich offenbar gut auf das fokussieren, was sie tun.“

Bei Meine ist es schon einige Zeit her, dass er auf einem OP-Tisch lag (der Meniskus), „aber es würde mich jetzt nicht mehr wundern, wenn sich ein Arzt mit Rockmusik anturnt.“ Mit seiner Band geht es bald mal wieder in die USA, da spielen sie am 16. September ihr Auftaktkonzert im New Yorker Madison Square Garden (zwischen zwei Konzerten von Paul McCartney, 75!), über mehrere Stationen geht es dann an die Westküste nach Los Angeles. „Ich hoffe, dass wir da einen weiten Bogen um Krankenhäuser machen, aber viele Ärzte im Publikum sind“, so der Sänger. Das wünschen wir auch – obwohl im OP ja wenigstens gute Musik läuft ...

Von Mirjana Cvjetkovic