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 © Rainer Droese

NP-Besuch

Schaumburg-Lippe: Neues Liebesglück auf Schloss Bückeburg

Die Ausgabe der 18. Landpartie auf Schloss Bückeburg scheint Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (58) besondere Freude bereitet zu haben – kein Wunder, er hat die Sause auf seinem Anwesen mit seiner neuen Freundin eröffnet! Mahkameh Navabi (35) heißt die Dame, die der 58-Jährige nun ganz offiziell vorgestellt hat.

HANNOVER. „Wir haben eine Beziehung“, sagt der Bückeburger mit einem verschmitzten Lächeln. Zu so staatstragenden Sätzen wie „Ja, wir lieben uns“ lässt er sich – wie erwartet – nicht hinreißen. Die Blicke, die sich die zwei während des exklusiven Fotoshootings für die NP zuwerfen, sagen aber genau das aus. „Uns verbindet viel, wir haben eine Menge gemeinsam“, so zu Schaumburg-Lippe, „insbesondere, was Musik betrifft.“ Er ist leidenschaftlicher und ziemlich guter Klavierspieler, sie professionelle Pianistin. „Es existiert auch schon ein vierhändiges Repertoire, das wir spielen“, ergänzt er und lacht. Vor ein paar Wochen hatten sie sich spontan beim „Jaguar Kultursalon“ in München ans Klavier gesetzt, Navabi hatte dort gespielt.

Kennengelernt haben sie sich vor neun Jahren, „wir waren lange Freunde.“ Bis sich vor etwa einem Jahr die freundschaftliche Zuneigung in Liebe verwandelte. Kurios: zu Schaumburg-Lippe hat mal die Rede zur Verlobung von Navabi gehalten, die Ehe ist mittlerweile geschieden. Der neue Mann an ihrer Seite ist ebenfalls frei, im Frühjahr 2015 gaben er und Noch-Frau Nadja (41) nach sieben Ehejahren ihre Trennung bekannt.. Die Liebenden von einst verstehen sich insbesondere wegen ihrer beider Kinder Felipa (8) und Philomena (5) noch ganz gut: Die Münchner Rechtsanwältin wuselte auch am Landpartie-Eröffnungstag mit den beiden Mädels auf dem Gelände umher, dem neuen Glück ihres Ex geht sie scheinbar nicht aus dem Weg.

„Unser Patchwork-Leben funktioniert ganz gut, es muss sich bewähren“, sagt der Mann, der mit Donatus (23) ja auch noch einen Sohn aus der Ehe mit Prinzessin Lilly (43) hat. Apropos Ehe – „das Thema ist durch“, entwischt es dem Blautblut spontan. Schließlich heiratete man ja primär, um eine Familie zu gründen. Stimmt – muss man aber nicht. Derzeit wohnt Navabi noch in München, mag es aber auch in Bückeburg: „Es ist wunderschön hier“, sagte die gebürtige Iranerin am Rande der Landpartie.

„Wir halten uns oft am selben Ort auf“, so zu Schaumburg-Lippe. „Aber Mahkameh könnte ja auch von hier aus arbeiten.“ Die Bückeburger würde es sicher freuen, lange haben sie eine Frau, die auch mit ihrem bekanntesten Bürger im Ort lebt, vermisst.

An einem gemeinsamen Projekt arbeiten die zwei auch schon: „Ich hoffe, dass wir für 2018 ein großes Musikprojekt im Mausoleum umsetzen können.“ Geplant ist, ein Konzert für drei und vier Klaviere in der Mitte der Rotunde zu realisieren, an der Finanzierung sind die leidenschaftlichen Musiker noch dran. „Mahkameh liegt mir in den Ohren, dass ich dirigieren soll und sie dazu spielt.“ Solange das nur im Konzertsaal so sein soll, ist doch alles fein. Möge das Glück lange halten!

Von Mirjana Cvjetkovic