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ES GEHT VORAN: Nils loof am set zu seinem Kinofilm.

ES GEHT VORAN: Nils loof am set zu seinem Kinofilm.© Rainer Droese

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Filmdreh

Produzent Loof gibt ein Filmgesicht

Produzent kommt mit seinem Kinofilm "Playground:Love" voran. Am Dienstag wird auch in Linden gedreht.

Hannover. Ein bisschen traurig ist Natalie O’Hara (36) schon: „Ich hatte meinen letzten Drehtag, reise ab“, sagte die Schauspielerin Montag in der City. Da zeigte sich die Blondine (kennt man aus „Der Bergdoktor“) nochmal am Filmset von „Playgound:Love“, einer Liebeskomödie, die gerade in Hannover gedreht wird (NP berichtete). Montag kamen Szenen in den Kasten, die im Loccumer Hof an der Kurt-Schumacher-Straße gedreht wurden.

O’Hara mimt in dem 90-Minüter Alissa - eine Frau, die von ihrem Freund Frederic (den spielt Rainer Franke, 47) nicht geheiratet, sondern betrogen wird. Mit Julia, deren Part Julia Schmalbrock (32, genau wie Franke Ensemblemitglied am Schauspiel Hannover) übernimmt. Die 36-jährige O’Hara hat ihre Arbeitswoche sehr genossen („Traumwetter, tolles Team“). Von Hannover ist die Hamburgerin mehr als begeistert: „Die Stadt hat ihr schlechtes Image wirklich zu Unrecht“, urteilt O’Hara. „Ich war in den Herrenhäuser Gärten“, schwärmt sie weiter, „da denkt man echt, man sei in Sanssouci.“ Und als sie an der Uni vorbeikam, „dachte ich, das könnte auch ein englisches Schloss ein.“ Eine verlässt die Stadt also begeistert - nicht nur, weil für O’Hara jetzt Urlaub am Comer See ansteht. Ihre Schauspiel-Kollegen und Filmemacher Nils Loof (42) teilen den Enthusiasmus: „Es gibt so viele schöne Motive hier.“ Er verspricht, dass man seine Heimatstadt so im Kino sehen wird, wie sie noch nie zu sehen war. „Hannover hat einfach noch kein Filmgesicht“, so Loof.

Sieben Tage arbeitet seine Mannschaft schon in Hannover, heute gehts an die Limmerstraße, ins Ihmerauschen am Küchengarten und nachts kommen Partyszenen vom Maschseefest hinzu - da dreht Loof im Groove Garden von Ferry Ghods (45) und Kasi Hashemi (47). Wenn alles nach Plan verläuft, ist der Film bis November fertiggestellt. Wann er aber zu sehen ist, weiß Loof noch nicht: „Irgendwann im nächsten Jahr, hoffe ich.“

Montag schaute auch einer vorbei, der dafür sorgte, dass der Film mit 60 000 Euro unterstützt wird - Nordmedia-Förderchef Jochen Coldewey (55). „Uns war das Projekt sehr lieb, weil es aus Hannover kommt und für Hannover ist“, begründet er. Fördertechnisch sei „Playground:Love“ zwar ein kleiner Fall, aber ein ziemlich großer für die Stadt. Nicht zuletzt, weil Lola-Preisträger und Professor Loof seine Schäfchen von der Hochschule in den Streifen einbezieht und mitspielen lässt! Löblich, diese Netzwerkerei in der Stadt - weiter so!


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