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CDU-Bezirksratsfrau Theresa Hein (wird am 30. August 22 Jahre) liegt beim Online-Casting „Germany’s next Bundeskanzler/in“ in aussichtsreicher Position.

CDU-Bezirksratsfrau Theresa Hein (wird am 30. August 22 Jahre) liegt beim Online-Casting „Germany’s next Bundeskanzler/in“ in aussichtsreicher Position.© Samantha Franson

Germany's next Bundeskanzler/in

Politisch: Theresa Hein reist nach Berlin zum Kanzler-Coaching

Politisch: Theresa Hein reist nach Berlin zum Kanzler-Coaching.

Hannover. Mit diesem Geburtstagsgeschenk hatte Theresa Hein (wird heute 22) wohl nicht gerechnet. Für Hein, „Hannover­life“-Bloggerin und CDU-Bezirksratsmitglied, geht es nach Berlin. Ihrer Heimat Hannover bleibt sie treu, denn sie strebt dort keine neue Karriere an – aber sie ist beim Finale von „Germany’s Next Bundeskanzler/in“ dabei. Hein er­klärt das Online-Projekt: „Wir wollen junge Menschen zum Wählen animieren und auf Politik aufmerksam machen.“

Fünf junge politisch Engagierte haben es ins Finale nach Berlin geschafft. Theresa Hein ist nicht nur die Einzige aus Niedersachsen, sondern auch die einzige Frau. Die Aufregung ist groß. „Ich weiß noch gar nicht ganz, was mich dort erwartet“, erzählt sie der NP. Ein Rahmenprogramm gibt es schon: Rhetorik-Training, Be­such im Bundestag, Interviews mit Radiosendern, Fototermine: „Das ist einfach spannend. Ich bin durch eine Freundin auf das Projekt aufmerksam ge­macht worden. Erst war ich unsicher, aber es ist toll.“ Die Freundin sagte zu Hein: „Mach das mit. Ich würde dich wählen.“ Das dachten sich auch viele andere. Hein schätzt an der Idee, dass es nicht um parteipolitische Ansichten geht, sondern um eigene Themen und Ideen.

Nicht nur mit ihrer erfrischenden Art, sondern auch mit der souveränen Lösung von Aufgaben hat Theresa Hein es in die Top Fünf geschafft. Ihre Themen: Ausbildungsberufe mehr wertschätzen, Frauen gleiche Rechte verschaffen, Familien fördern, Digitalisierung nutzen und kleine Unternehmen fördern. Sie führte auch ein Interview mit CDU-Spitzenkanditat Bernd Althusmann (50) – „er hat mir zum Finaleinzug gleich gratuliert“. Von der Jungen Union be­kommt Hein großen Zuspruch. „Im Bezirksrat haben es viele mitbekommen und mir gratuliert. Es sind Themen, die mich auch selbst beschäftigen. Ich möchte nicht mit 30 ein Kind bekommen und meine Karriere dann vergessen“, sagt Hein.
Die junge Politikerin möchte auf Inhalte aufmerksam ma­chen – das kann sie nun bei „Germany’s Next Bundeskanzler/in“ beweisen. Anderen jungen Menschen rät sie: „Es gibt nichts Wichtigeres, als sich an Politik zu beteiligen – und nichts Einfacheres, als wählen zu gehen. Wir können unsere Zukunft ganz einfach mitgestalten.“

Geburtstagskind Theresa Hein möchte nun auch den Wettbewerb gewinnen – ein Stipendium über 10 000 Euro. Mehr als 100 Kandidaten ha­ben bei der Online-Casting-Show mitgemacht. Am Freitag gibt es die große Finalshow. Die Jury besteht aus dem Journalisten Nikolaus Blome (53), dem Youtuber LeFloid (29) und dem jüngsten Bundestagsmitglied Ronja Kemmer (28, CDU). Die Daumen sind gedrückt!

Von Karina Hörmann


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