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COOLER TYP: Ian Hooper von den Mighty Oaks liebt sein Leben als Musiker. Der Amerikaner lebt in Berlin.

COOLER TYP: Ian Hooper von den Mighty Oaks liebt sein Leben als Musiker. Der Amerikaner lebt in Berlin.
 © Mighty

NP-Interview

„Mighty Oaks“-Frontmann Hooper: „Wir leben unseren Traum als Musiker“

2010 haben sich Ian Hooper, Claudio Donzelli und Craig Saunders als Mighty Oaks zusammengetan und basteln seither Ohrwürmer wie den Hit „Brother“. Am 5. August spielt die Band auf dem Maschseefest (21.30 Uhr am Nordufer). Die NP sprach mit Frontmann Hooper über verregnete Gigs, komische Ecken in Hannover und über den Traum, das Leben eines Musikers zu führen.

Hannover. Herr Hooper, Sonnabend spielen Sie mit Ihrer Band beim Maschseefest, es gibt sogar ein Meet & Greet mit Fans. Was wollen die eigentlich immer so von Ihnen wissen?

Eigentlich gar nicht so viel, im Netz kann man ja schon einiges über uns finden. Im Prinzip wollen die Leute ein Selfie. Ach ja, es gibt schon ein paar Fans, die wissen wollen, ob wir nicht auf ihrer Hochzeit spielen können ().

Mit dem neuen Album „Dreamers“ im Gepäck kommen Sie nach Hannover. Wovon wollen Sie Ihre Fans denn träumen lassen?

Das Schöne ist ja, dass es bei den Liedern, die wir geschrieben haben, jedem selbst überlassen ist, wovon er träumen mag. Außerdem hat jeder gute und nicht so gute Tage, an denen die Lieder unterschiedlich verstanden werden können. So kann jeder auf seine Weise etwas mit den Songs anfangen – je nach Lebenserfahrung.

Und ihr träumt noch wovon?

Wir leben gerade unseren Traum als Musiker. Es könnte besser laufen, man sieht ja Leute, die bekannter sind. Aber wir haben richtig viel Spaß. Sicherlich träumen wir von mehr Erfolg, aber es gibt genug Leute, die genau von dem träumen, was wir haben. Wir sind in einem Zustand zwischen kleiner und großer Band. „Dreamers“ bedeutet für uns aber auch zu reisen, im Zug, im Auto, auf einem Roadtrip zu sein.

So wie auf einer Tournee?

Da sind wir ja eher im Nightliner unterwegs, reisen mitten in der Nacht, da siehst du so viel nicht vom Land wie bei einem Roadtrip. Im September geht es für mich aber back to the roots – wir touren durch meine Heimat, die USA. Dort legen wir dann Strecken von weit mehr als 1000 Kilometern zurück. Da freue ich mich schon auf die Raststätten ().

Wieso denn das?

Weil es in den Staaten an jeder wirklich etwas Anderes zu essen gibt, das liebe ich. Hier in Deutschland erwartet einen ja überall die gleiche Bockwurst.

Also wollen Sie es jetzt auch in den USA schaffen?

Wir folgen durch die Tour ja Festivalangebote.

Das Maschseefest ist eine Open-Air-Veranstaltung, da gibt es keine Wettergarantie. Euer Rezept bei Regen?

In Frankfurt haben wir neulich im Dauerregen gespielt. Da wir eine sehr authentische Band sind, kam einiges nicht zustande, aber wir haben versucht, eine intime Atmosphäre zu schaffen. Wir haben viel Energie, und die Leute sehen auf jeden Fall, dass wir Spaß haben. Auch bei Regen.

Welche Erinnerungen habt Ihr an unsere Stadt?

Wir waren vor unserem Gig im Capitol joggen, da ist doch dieser Fluss. Keine Ahnung, in welche Richtung wir liefen, aber da hatten wir uns leider nicht die schönste Ecke der Stadt ausgesucht. Dafür war das Konzert echt mega!

Von Mirjana Cvjetkovic