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Eröffnung

Langenhagen: Pocher mag es auch mal ganz schnell

In der Heimat ist er nicht mehr ganz oft, Freitag schaute Oliver Pocher (38) aber mal wieder vorbei. In Langenhagen eröffnete der Comedian eine McDonalds-Filiale, die war für 400.000 Euro umgebaut worden. Die NP war dabei.

Langenhagen. Gegen Fastfood hat er eigentlich nichts einzuwenden: „Wenn ich unterwegs bin, ist es doch die beste und schnellste Möglichkeit, was zu essen.“ Auch seine Kinder dürfen ab und zu Burger und Pommes essen, „die freuen sich mal über was anderes.“ Und eigentlich wäre auch ziemlich doof gewesen, wenn Oliver Pocher (38) am Freitag in Langenhagen irgendwas anderes erzählt hätte. Schließlich war der Comedian in der McDonalds-Filiale an der Brüsseler Straße Stargast für die Wiedereröffnung.

Da hat Pocher zunächst ganz traditionell mit Franchisenehmer David Ehmann (35, hat sechs weitere Filialen in der Region, sein Vater Günter noch drei) ein rotes Band durchschnitten, ehe er an dem neuen Terminal seine Bestellung aufgegeben hat. „Wählen Sie eine Sprache“, forderte der Apparat Pocher auf. „Türkisch!“, wählte dieser aus, um dann ganz entzückt festzustellen, „dass die Burger auf türkisch ja genauso heißen.“ Ganz in seinem Element stellte der 38-Jährige sein Menü zusammen, zahlte fiktive 7,59 Euro und machte sich dann mit seinem Abholzettel mit der Nummer 109 auf, sein Essen hinterm Tresen abzuholen.

Die Portion Pommes durfte er selbst in die Papiertüte füllen, mümmelte ein paar gleich weg. Den Burger verputzte er auch genüsslich, posierte geduldig neben Kult-Werbefigur Ronald McDonald für die Fotografen, machte Selfies mit Gästen, die zufällig im Geschäft waren. „Schmeckt super“, sagte Pocher mit vollem Mund.

Für den 38-Jährigen war der Ausflug in die Region ein Heimspiel, der Blondschopf ist in der Landeshauptstadt geboren und bekennender 96-Fan. Live sieht er seine Jungs aber nicht mehr so oft spielen: „Es gibt ja Sky go“, so Pocher. Und das wird er Freitag um 18.30 Uhr wieder einschalten, wenn die Roten in der Esprit-Arena gegen Düsseldorf antreten. Das 2:0 gegen Erzgebirge Aue konnte sich Pocher auch nur mobil angucken, da hatte er nämlich Generalprobe für „Deutschland tanzt“. „Dass ich Bewegungstalent habe, wusste ich“, sagte er. Tatsächlich hat es der Spaßvogel in der Tanzshow von Pro 7 bis ins Finale geschafft, tritt dort auch Samstag (20.15 Uhr) wieder für Niedersachsen an. „Ich werde das Land angemessen repräsentieren.“

Dann sollte er nicht mehr ganz so viele Burger essen und fleißig weitertrainieren - wir drücken die Daumen!


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