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Mensch-Hannover Hannoveraner rösten in China Kaffeebohnen
Menschen Mensch-Hannover Hannoveraner rösten in China Kaffeebohnen
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00:16 02.04.2017
Stolz auf den neuen Röster (von links): Andreas Berndt und seine Söhne Flemming und Fabian. Quelle: privat
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Hannover

Das Datum passt: Vor genau fünf Jahren gründete (24) kann ihn dabei gleich doppelt unterstützten: „Ich konnte früher mit Kaffee auch nichts anfangen, kann mich also gut in die Chinesen hineinversetzen“, erzählt sie der NP. Außerdem hat sie sprachlich einen Vorsprung, Sums Mutter stammt aus dem Norden Chinas. „Meine Sprachkenntnisse waren verschüttet“, gibt sie zu, nach sechs Monaten im Land kann sie sich aber schon wieder ganz gut verständigen. „Wenn eine chinesische Nummer im Handy-Display aufleuchtet, traue ich mich jetzt auch ranzugehen“, sagt sie und lacht. Bei geschäftlichen Terminen ziehen sie und die Berndt-Brüder (Flemming, 23, ist auch mit an Bord) aber lieber einen Dolmetscher hinzu. Wie lebt es sich in „Klein-Deutschland“ mitten in China? „Ach, es sieht gar nicht so künstlich aus“, sagt Fabian Berndt über die einer norddeutschen Stadt nachempfundenen Kulisse. „Es ist eine vertraute Umgebung“- in einem fremden Land mit einer ganz anderen Kultur. „Ich vermisse die Vielfalt beim Essen.“ Es geb zwar auch in China den Italiener an der Ecke, Pizza und Pasta seien aber dem chinesischen Geschmack angepasst.

Zwei Jahre will er in China bleiben, dann soll der Betrieb soweit laufen, dass er nicht permanent vor Ort sein muss. Und damit meint Berndt nicht den Ausschank in Changde. „Uns geht es vor allem um den Kaffeevertrieb über das Internet“, erklärt er. „Der Kaffeekonsum hier wächst jedes Jahr um 16 Prozent.“ Die Marke mit dem hannoverschen Rathaus auf dem Etikett soll auf dem Markt eine Rolle spielen.

Von Andrea Tratner

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