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Auf Topniveau: Tony Hohlfeld in seinem Jante. Auch Benjamin Gallein von der Olen Deele holte wieder einen Michelin-Stern für sein Haus.

Auf Topniveau: Tony Hohlfeld in seinem Jante. Auch Benjamin Gallein (kleines Foto) von der Olen Deele holte wieder einen Michelin-Stern für sein Haus.
 

Gastro-Preise

Gallein und Hohlfeld verteidigen Michelin-Sterne

Sowohl in der Olen Deele in Großburgwedel als auch im Jante am Braunschweiger Platz wird nach wie vor auf Topniveau gekocht: Benjamin Gallein (31) und Tony Hohlfeld (28) bekamen Dienstabend erneut den begehrten Michelin-Stern verliehen!

Hannover.  Im Vorfeld waren beide ganz cool geblieben, Dienstagabend um 17.45 Uhr war die Erleichterung und Freude trotzdem riesig: Sowohl (28) haben ihren Michelin-Stern verteidigt – der Preis ist die edelste Auszeichnung, die es für Spitzenköche gibt.

Auch im kommenden Jahr strahlt der Stern also über der Olen Deele in Großburgwedel, wo Gallein ihn zum dritten Mal in Folge bestätigte – und über dem Jante an der Marienstraße, wo Hohlfeld ihn das zweite Mal erkochte. „Wir hatten uns ja nicht verschlechtert“, sagte Hohlfeld, „trotzdem sind wir jetzt erleichtert und glücklich. Man weiß ja nie, wer wann zum Testen kommt.“ Tatsächlich war es dem Team nicht möglich gewesen, die Michelin-Kritiker, die anonym testen, auszumachen. „Dass einer alleine kommt, heißt ja noch nichts“, so der Spitzenkoch, „das kann auch ein Messegast sein.“ „Zwei, drei Pils zum Feierabend“ wollte er sich und seinen Kollegen spendieren, „aber erst mal wird gekocht, der Laden ist schließlich voll.“

Auch Benjamin Gallein stand wie gewohnt in der Küche der Olen Deele, gönnte seinem Team ebenfalls ein Gewinnerschlückchen. „Das mache ich ja nicht alleine hier“, sagte der 31-Jährige. Routine sei der dritte Stern nicht, eher Kompliment und Ansporn. „Wir sind ein junges Team, wir wollen weiter Gas geben – dafür ist ein Michelin-Stern absolut super.“

Teamgeist besteht übrigens auch zwischen den Preisträgern, die einst zusammen in Großburgwedel arbeiteten. Gallein auf die Frage, ob sie sich noch gratulieren werden: „Haben wir längst.“

Von Julia Braun