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Mensch-Hannover GZSZ-Star besucht alte Heimat Hannover
Menschen Mensch-Hannover GZSZ-Star besucht alte Heimat Hannover
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00:15 28.03.2017
Lässiger Kerl: Mustafa Alin weiß sich in Szene zu setzen - wie hier bei der Neueröffnung des "El Solin" in Hannover. Foto: Behrens
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Hannover

Kurz nach der Berlinale poppte die Nachricht in Klatschblättern auf: Zu lesen war – so in etwa – „Mustafa Alin hat keine Lust auf Selfies mit Fans“. Nanu? Was war denn da kaputt? „Ohne Fans wären wir nichts“, sagt Mustafa Alin (39) der NP. Er schüttelt den Kopf und ärgert sich auch ein wenig: „Allerdings muss es Grenzen geben. Auch, um sich selbst zu schützen.“

Im Prinzip sei er eigentlich immer bereit für einen Schnack mit Fans, Fotos machen gehöre auch dazu. „Wenn ich aber privat feiere oder mal was getrunken habe, will ich auch mal für mich sein“, erzählt der „GZSZ“-Star (spielt da Mesut Yildiz) bei einer Cola gestern im „El Solin“ an der Schillerstraße in der City: „Das könnten Fans doch respektieren, oder? Gerade dann, wenn man schon stundenlang Fotos gemacht hat.“ So wie auf der After-Show-Party der Berlinale. Er sei obendrein ab einer „gewissen Uhrzeit“ eitel und mag es dann eben nicht, fotografiert zu werden, „wenn ich schon einige Stunden lang gefeiert habe“. Verständlich, sagen wir. Und womöglich spricht er da Menschen, die ebenfalls im Rampenlicht stehen, aus der Seele.

Das „El Solin“ gehört seinem Verwandten Cahit Dinc (38), der die Bar nach anderthalbwöchigem Umbau gestern nun wiedereröffnet hat. Und da Alin seiner alten Heimat immer noch sehr verbunden ist, nicht zuletzt, weil sein siebenjähriger Sohn ja hier lebt, schaute der 39-Jährige im „El Solin“ vorbei. „Den Cocktail ,Sex on the Beach’ kann ich empfehlen“, so der Schauspieler lachend beim Blick in die Getränkekarte.

Jessica Santelmann (32) nippt derweil lieber an ihrem Prosecco, die Frau aus der List findet den Schauspieler nämlich ziemlich cool: „Ich mag seine chaotische Rolle in der Serie, er ist dabei so witzig und recht natürlich.“ Die Hauswirtschafterin hatte mit dem Fernsehstar ein „Meet & Greet“ gewonnen, „jetzt bin ich schon ein wenig aufgeregt“. Das Eis zwischen den beiden war aber schnell gebrochen, Alin konnte sich sogar an einen Tag erinnern, als sich er und die 32-Jährige mal zufällig begegnet waren: „Da habe ich ihn einfach angesprochen und wir haben ein Foto gemacht.“ So wie gestern auch wieder – und nicht nur mit Santelmann, so einige Menschen waren ge­kommen, um Alin mal hautnah zu erleben.

Der hatte sich dafür auch schick in Schale geworfen und für einen hellblauen An­zug entschieden, die Füße steckten in weißen, schicken Sneakern. Vielleicht kann er so ja auch der Frau fürs Leben begegnen?! „Es ist schwer, jemanden zu finden, der einen vermeintlich schon kennt“, sagt der 39-Jährige etwas nachdenklich: „Außerdem mag ich es gerade, Sin­gle zu sein.“

So kann er sich besser den vielen Projekten, die er gerade anschiebt, widmen. Über alle reden will er noch nicht, „aber ich habe ja noch nie ein Geheimnis darum gemacht, dass ich mal Lust auf einen Kinofilm hätte“. Sein Management (sitzt übrigens in Seelze) ist gerade fleißig dabei, ihn da weiter voranzubringen.

Hoffentlich ist bald das Passende dabei. Und so lange gucken wir halt einfach weiter „GZSZ“.

Mirjana Cvjetkovic

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