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EINGESPIELTES TEAM:Richard van Weyden (links) undMaria Furtwängler spielengemeinsam im neuen Tatort„Spielverderber“.

EINGESPIELTES TEAM: Richard van Weyden (links) und Maria Furtwängler spielen gemeinsam im neuen Tatort „Spielverderber“.© Behrens

Furtwängler dreht auf dem Fliegerhorst

Maria Furtwängler (48) ermittelt wieder als Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm. Donnerstag waren die Schauspielerin und das Filmteam für Dreharbeiten auf dem Gelände des Fliegerhorsts Wunstorf.

Wunstorf. Ihr neuer Fall führt Maria Furtwängler (48) in der Rolle der Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm in militärische Kreise. Auch im neuen Krimi mit dem Arbeitstitel „Spielverderber“ ermittelt die Polizistin wieder in Niedersachsen. Gestern haben die Schauspielerin und das Tatort-Team deshalb auf dem Gelände des Fliegerhorsts in Wunstorf gedreht.

„In Niedersachsen zu drehen, fühlt sich manchmal schon an, wie nachhause kommen“, sagte Furtwängler vor Beginn der Dreharbeiten am Abend. Diese dauern insgesamt 23 Tage. Wegen des aktuellen Umbaus der Militäreinrichtung konnte das Filmteam aber nicht alle Aufnahmen in Wunstorf machen. Die Bundeswehr bot als Ausweichmöglichkeit den Luftwaffenstützpunkt Hohn bei Rendsburg an. Für einen Teil der Dreharbeiten fliegt das Team außerdem nach Sardinien.

Der Tatort „Spielverderber“ wird voraussichtlich im nächsten Jahr zu sehen sein „Es wird ein bildgewaltiger Film“, kündigte Regisseur Hartmut Schoen (64) an. Der mehrfache Grimmepreis-Träger inszeniert die Ermittlungsgeschichte um die Frau eines Luftwaffenpiloten, die ermordet aufgefunden wird und ein Doppelleben geführt zu haben scheint. Während der Ermittlungen ist Kommissarin Lindholm auf das Wohlwollen von Kommodore Friedrichs (Richard van Weyden, 49) angewiesen. Die Türen zum Militär werden ihr aber nicht gerade bereitwillig geöffnet ... Das war im wirklichen Leben ganz anders. Major Roman Ladenko (35), hat das Filmteam im Auftrag des Verteidigungsministeriums begleitet - und auch Aufnahmen an so außergewöhnlichen Drehorten wie der A400M in Wunstorf für die Crew ermöglicht. Die Maschine ist normalerweise weltweit im Einsatz. „Wir haben sie zum Beispiel schon dazu genutzt, um innerhalb eines Tages eine Wasseraufbereitunganlage nach Dakkar zu bringen“, erzählte Ladenko.

Sabrina Friedrich


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