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Gemütlich: Sebastian Fobe macht es sich im „HeimW“ bequem. Dort erzählt er, wie ihn die Teilnahme bei der „Bachelorette“ bekannt machte.

Gemütlich: Sebastian Fobe macht es sich im „HeimW“ bequem. Dort erzählt er, wie ihn die Teilnahme bei der „Bachelorette“ bekannt machte.
© Behrens

„BACHELORETTE“

Fobe über Fitness und Follower

Bis vor kurzem kannten ihn nur Familie und Freunde, mittlerweile ist Sebastian Fobe (32) begehrt – nicht nur im Netz. Den medialen Erfolg hat er seiner Teilnahme bei der „Bachelorette“ zu verdanken. Die NP traf den Hannoveraner zum Kaffee.

Hannover. Eine Zahl hat Sebastian Fobe (32) sofort parat. 463. So viele Follower bei Insta­gram hatte er nämlich, ehe er in die schicke Villa in Marbella einzog, um das Herz der „Bachelorette“ zu erobern. Geworden ist das bekanntlich ja nichts, Jessica Paszka (27) entschied sich für einen anderen Mann – und mit David Friedrich (27) ist auch schon wieder Schluss, es deutet sich ein Rosenkrieg an.

Aber zurück zu Sebastian Fobe. Ganz entspannt genießt er im „HeimW“ an der Theaterstraße einen Kaffee mit Milch, der Laden hat an diesem Vormittag gerade erst aufgemacht. „Für mich ist es am Ende doch perfekt gelaufen“, sagt der Mann aus der Südstadt, „sie war ohnehin nicht mein Typ Frau.“ Das will er nicht nur so gesagt haben, weil er „nur“ Viertplatzierter der Staffel geworden ist, sondern er will Lunte gerochen haben, dass Paska ein falsches Spiel spielt.

Ab und an blinkt sein Smartphone während des Gesprächs mit der NP, kein Wunder: „Ich habe jetzt 68 000 Follower bei Insta­gram.“ Der Hüne (1,94 Meter) mit dem vollen Rauschebart lacht, so richtig fassen kann er das noch nicht. „Als ich nach vier Wochen aus der ,Bachelorette’-Villa raus bin, waren es schon 25 000 mehr, ich hatte tausende Nachrichten, das Telefon stand einfach nicht mehr still. Das hat mich wirklich angestrengt, das kann man gar nicht schaffen“, erinnert er sich an die Zeit im Sommer. Auf Facebook warten immer noch 1500 Mittelungen, die er noch nicht ge­lesen hat – und auch wohl nicht mehr lesen wird. Meist sind es Nachrichten von fremden Frauen, die ihm ihre Liebe gestehen, ein Date wollen, die ihm Heiratsanträge machen.

Fitnesstrainer und Frauenschwarm

Offenbar ist der Fitnesstrainer gut bei den Fans angekommen, er tippt, es liege daran, „weil ich einfach authentisch war“. Und das will er so beibehalten, auch wenn die Aufmerksamkeit für seine Person nicht immer leicht ist. „Mir war die Auswirkung gar nicht so be­wusst“, gibt der 32-Jährige zu. Klar genießt er es, zu exklusiven Events wie am Sonntag in Hamburg eingeladen zu werden und sich bei der Verleihung des Box­awards „Herqul“ zwischen Stars wie Filmemacher Til Schweiger (53) und Wladimir Klitschko (41) zu tummeln: „Ich genieße es, dabei zu sein, bin aber nicht kamerageil.“ Denn die Schattenseite des Ruhms hat er auch schon kennengelernt: „Ich muss aufpassen, mit wem ich gerade was mache. Es ist wenig entspannend zu wissen, das jederzeit Fotos im Netz landen können.“

Was natürlich auch Verabredungen mit Frauen er­schwert – zusätzlich zu der Frage, ob sie es überhaupt ernst mit ihm meinen. „In der Hinsicht habe ich es in den vergangenen Monaten eher ruhig angehen lassen“, antwortet er zum Thema Beziehungsstatus, „ich lasse es einfach auf mich zukommen. Liebe ist Schicksal. Auch wenn das jetzt kitschig klingt.“

So hat er wenigstens Zeit, sich um seine Selbstvermarktung, Werbeaufträge und vor allem um seinen Beruf als Personal Trainer zu kümmern. „Fitness ist absolut mein Ding. Schon als Kind war ich absolut sportbegeistert, habe Basketball gespielt und Leichtathletik betrieben“, erzählt er enthusiastisch.

Was sind denn körperlich seine Stärken und Schwächen? „Stärke: Brust; Schwäche: Beine“, entgegnet er sofort. Wir glauben ihm nicht nur, weil sich der durchtrainierte Körper durch den Pullover mehr als andeutet, auch die Oben-ohne-Fotos bei Instagram sprechen eine eindeutige Sprache. Darf man ja wohl mal sagen.

Von Mirjana Cvjetkovic