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In dem weißen Korbsessel saß Kim-Valerie als Baby auf dem Schoß ihrer Mutter Daniela, jetzt steht der Sessel in Tonis Kinderzimmer. Foto: Behrens

Porträt

Ex-Miss liebt ihr „Glückskind“ über alles

Ex-Miss-Germany Kim-Valerie Elixmann (26) ist vor nicht einmal drei Monaten Mutter der kleinen Sophie geworden – 
und organisiert schon wieder die Hochzeiten anderer Leute. Die NP besuchte sie und ihre Familie in Garbsen.

Hannover. Nach der Geburt ihrer Tochter Toni Sophie (2,5 Monate) erst mal ein paar Monate Elternzeit? Das war für Ex-Miss-Germany Kim-Valerie Elixmann (26) nicht drin. „Ich bin nach zwei Wochen wieder arbeiten gegangen“, erzählt sie. In ihrer Hochzeitsplaner-Agentur Marry Jane ist schließlich im Mai Hochsaison. „Wir betreuen gerade ungefähr 30 Hochzeiten“, sagt sie, „es ist ja unser erstes richtiges Hochzeitsjahr im Geschäft.“ Ihre kleine Tochter vermisst sie währenddessen schon. Aber: „Wir wollen ihr ja einen gewissen Lebensstandard ermöglichen, da müssen wir nun mal beide arbeiten.“ Hin und wieder nimmt sie ihre Tochter auch mit ins Büro: „Dann komme ich natürlich nicht viel zum Arbeiten.“

Wenn sie allein im Büro ist, weiß sie ihre Tochter immerhin in guten Händen: „Ich habe sie bis zwölf, dann übernimmt meine Mutter.“ Oma Daniela (49) ist eine große Hilfe: „Ohne sie hätte ich nicht wieder arbeiten können“, sagt Elixmann. Ab 17 Uhr übernimmt dann Papa Jan (33). Abends genießt die junge Familie noch ein bisschen Zeit gemeinsam. Oft kocht der Papa für die Familie. „Wir sitzen dann hier und gucken zu“, sagt Kim-Valerie zufrieden, „ich helfe auch mal beim Schnippeln – ich bin die Küchenhilfe.“ Klingt nach perfektem Familienidyll.

Das kleine Haus mit Garten liegt etwas vor der Straße versteckt in einem Wohngebiet in Garbsen. Das Paar hat es vor einem Jahr bewusst ausgewählt: „Wir haben vorher in einer 55-Quadratmeter-Wohnung in der List gewohnt“, erzählt Jan Elixmann. Ein Balkon oder Garten war deshalb Bedingung für die neue Unterkunft. Besonders praktisch: Oma Daniela wohnt gleich um die Ecke. Der Garten sieht noch nicht top gepflegt aus – „ich muss dringend Rasen mähen!“, entschuldigt sich Jan Elixmann –, aber wirkt jetzt schon gemütlich mit Terrasse, Grill, Sonnenschirm und viel Grün.

Toni Sophie ist ein pflegeleichtes Kind, findet die Mutter: „Klar gibt es auch mal harte Nächte“, sagt sie, „aber sie schläft auch mal vier, fünf Stunden am Stück.“ Dass es ein Mädchen wurde, hat die beiden Eltern sehr gefreut, beim Namen waren sie sich schnell einig. „Antonia mochten wir nicht so“, erzählt Kim-Valerie Elixmann, „und Toni hat nicht jeder.“ Zur innige Beziehung zu ihrem Töchterchen passt auch das Tattoo der Mutter: „Glückskind“ steht auf ihrem linken Unterarm. Das Kinderzimmer ist in Weiß und Rosa gehalten. Wichtigstes Möbelstück: der alte Korbstuhl. Denn darin saß schon Mutter Daniela mit der kleinen Kim. Das Beweisfoto für das Möbelstück mit historischer Bedeutung hängt an einer Pinnwand.

Dass die kleine Toni sie sehr verändert hat, glaubt die junge Mutter nicht. „Wir sind beide wir selbst geblieben“, sagt sie über sich und ihren Ehemann. Sie treffen sich weiterhin mit Freunden, jetzt eben bei sich zu Hause: „Und Toni steht dann im Maxi-Cosi dabei.“ Und ein paar zukünftige Freunde für Toni sind im Freundeskreis auch unterwegs. Geschwister für Toni sind in Überlegung – aber „erst mal noch nicht“, sagt das Paar, das erst seit Dezember verheiratet ist. Beim NP-Rendezvous im Stadtpark im vergangenen Sommer hatte Elixmann seiner Liebsten den Antrag gemacht – auf Knien und mit viel Applaus des Publikums.

Durch den Kindersegen gab es für ihn einige Überraschungen: „Ich hätte gedacht, dass mich das Wickeln mehr ekelt, aber das geht“, gibt Papa Jan Elixmann zu: „Und ich war überrascht, dass sie so wenig Haare hat!“ Aber das könnte sich bei der Tochter einer ehemaligen Schönheitskönigin noch ändern ...

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