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Mensch-Hannover Eine schrecklich glückliche Familie
Menschen Mensch-Hannover Eine schrecklich glückliche Familie
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00:16 26.05.2017
Großes Glück: Ninia Binias und ihr Freund Christoph kuscheln mit Baby Kasimir auf ihrem Sofa in Linden. Quelle: Nancy Heusel
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Hannover

Entspannt und glucksend liegt Kasimir (zwei Monate) auf dem Sofa im Wohnzimmer, folgt interessiert allen Bewegungen um sich herum und reckt sein Köpfchen immer in die Richtung, aus der ein spannendes Geräusch kommt. Ein niedlicher, mittlerweile 4770 Gramm schwerer Wonneproppen. „Ich kann das manchmal immer noch nicht glauben, dass wir das waren“, sagt Ninia Binias (33) und lacht ihren Freund Christoph Lehmann (31) an, „unser kleines Wunder.“

Das ist der Kleine in der Tat – denn es hätte nicht viel gefehlt und das Baby wäre gar nicht bei seinen Eltern. „Seine Herztöne waren plötzlich weg, er kam mit einem Not-Kaiserschnitt zur Welt“, erinnert sich die 33-Jährige an die dramatischen Stunden in der Medizinischen Hochschule. Die Na­belschnur hatte sich zweimal um den kleinen Hals des Säuglings gewickelt, die Rettung durch die Ärzte kam wirklich im letzten Augenblick: „Jetzt ist aber alles gut, wir haben unser Happy End.“

Bald steht der erste gemeinsame Urlaub an

Weiter will die Autorin dann das Thema gar nicht vertiefen, viel lieber mag sie an diesem sonnigen Tag mit der NP zu Hause in Linden über schöne Dinge sprechen: „Wir fahren mit ihm bald in den Urlaub“, erzählt Binias voller Vorfreude, „mit dem Wohnmobil wollen wir nach Südfrankreich.“ Ihr Freund hat zwei Monate Elternzeit genommen, die wollen die frischgebackenen Eltern auch voll auskosten.

Und so wie es die Poetry-Slammerin vor der Geburt ihres ersten Kindes schon vermutet hatte, arbeitet sie schon hin und wieder: „In Köln habe ich ein Festival moderiert und bereite intensiv die Poetry-Slam-Meisterschaften im Oktober vor.“ Die elfte Folge ihres Podcasts „Das kleine Schwarze“, den sie zusammen mit Schauspielerin (40) aufnimmt, ist ebenfalls raus. „Das macht mir Spaß und gibt mir Kraft, auch wenn ich mit der zweiten Hirnhälfte bei Kasimir bin“, sagt Binias

Die Reaktionen der Leute seien ganz unterschiedlich: Die Kommentare reichen von „Toll, so hätte ich das auch gerne gemacht“ bis zu „Wie, das Kind ist beim Vater?“. Binias lacht: „Der Papa ist doch kein Babysitter, der kann das alles genauso gut wie ich.“

Alles Gute für die kleine Familie!

Von Mirjana Cvjetkovic

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