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Mensch-Hannover Dirk Roßmann: Berührende Filme rühren ihn zu Tränen
Menschen Mensch-Hannover Dirk Roßmann: Berührende Filme rühren ihn zu Tränen
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21:37 12.08.2015
Unternehmer Dirk Roßmann Quelle: dpa
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Hatten Sie als Kind einen Spitznamen?
Ja, „Dicki“.

Wovor haben Sie sich als Kind am meisten gefürchtet?
Vor Armut.

Wer hat Sie aufgeklärt? Und wie?
Die Freunde. Mit Worten.

Das erste eigene Geld: Womit haben Sie es verdient?
Als Sechsjähriger habe ich in kleine Zellophanbeutel fünf Proben verpackt, die die Kunden der elterlichen Drogerie als kleine Aufmerksamkeit geschenkt bekamen. Ich verdiente einen Pfennig pro Beutel.

Und wofür ausgegeben?
Wahrscheinlich für Eis.

Wofür würden Sie Ihre letzten 50 Euro ausgeben?
Für ein anständiges Essen. Mit vollem Magen kann ich besser darüber nachdenken, wie ich wieder zu Geld komme.

Welcher Mensch der Zeitgeschichte hat Sie am meisten beeindruckt?
Konrad Adenauer. In einer Atmosphäre von Scham, Verzweiflung und Depression gab er als erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Millionen Menschen neuen Mut.

Was ist das Mutigste, was Sie je getan haben?
Mit 19 Jahren, im Jahr 1965, habe ich gegen die Bundesrepublik Deutschland geklagt. Es ging damals um meine Einberufung.

Wo machen Sie am liebsten Urlaub?
Wo es warm ist und Menschen lachen können.

Und in welches Land wollen Sie unbedingt noch reisen?
Ich bin so viel gereist, dass nur noch das Land meiner Träume übrig geblieben ist. Und das liegt da, wo sich alle Menschen mit Respekt, Offenheit und Wärme begegnen.

Wann haben Sie das letzte Mal geweint?
Berührende Filme sind bei mir oft der Auslöser. Wann das das letzte Mal passiert ist, habe ich aber vergessen.

Mit wem würden Sie gern mal einen Kaffee trinken gehen?
Mit Herrn Prantl von der „Süddeutschen Zeitung“.

Was mögen Sie an sich gar nicht?
Ich bin weder besonders selbstkritisch, noch hebe ich mich in den Himmel.

Welche ist Ihre Lieblingsjahreszeit?
Der Sommer, weil ich nicht in Dubai lebe.

Woran glauben Sie?
Dass der liebe Gott immer gut auf mich aufpasst und er mir nicht böse ist, weil ich nicht an ihn glaube.

Von welchem Gegenstand können Sie sich nicht trennen?
Von meinem Tennisschläger.

Wie oft benutzen Sie Ihr Handy?
Zwei- bis viermal am Tag. Eine SMS habe ich aber noch nie geschrieben.

Was würden Sie gern im Handumdrehen lernen?
Englisch.

Wem haben Sie zuletzt eine Postkarte geschrieben?
Ich schreibe keine Postkarten.

In drei Worten: Wie ist es, in Hannover zu leben?
Vertraut, entspannt, abwechslungsreich.

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