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VERGEBLICHES HOFFEN AUF NEW YORK  (von links): Dieses Foto postete Sarah-Anessa Hitzschke bei Facebook, als sie mit Luisa Hartema, einer Pro-7-Mitarbeiterin, Kasia Lenhard und Dominique Miller in Düsseldorf auf ihren Flug wartete.

VERGEBLICHES HOFFEN AUF NEW YORK (von links): Dieses Foto postete Sarah-Anessa Hitzschke bei Facebook, als sie mit Luisa Hartema, einer Pro-7-Mitarbeiterin, Kasia Lenhard und Dominique Miller in Düsseldorf auf ihren Flug wartete.

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Topmodel

Das Model paukt wieder Mathe

Wegen Hurrikan „Sandy“ sagte Heidi Klum gestern ihre Halloween-Party ab. Hannovers „Topmodel“-Finalistin Sarah-Anessa Hitzschke war auch eingeladen. Der NP verriet sie ihr Kostüm und warum sie trotz vieler Model-Jobs nun doch wieder die Schulbank drückt.

Hannover. Pech für Sarah-Anessa Hitzschke (18): Zum ersten Mal hätte die „Germany’s NextTopmodel“-Finalistin gestern bei der legendären Halloween-Party ihrer Entdeckerin Heidi Klum (39) in New York dabei sein können. Doch „Sandy“ brachte alles durcheinander.

„Ich hatte mir ein Kostüm ausgedacht, das garantiert niemand gehabt hätte - als Göttin der siebten Todsünde Trägheit“ erzählt Hitzschke. Mit ihren Model-Kolleginnen Luisa Hartema, Kasia Lenhard und Dominique Miller hatte sie sich in Düsseldorf getroffen - doch dann fiel der Flug nach New York aus. Verpassen sollten die Mädels aber nichts, Klum sagte ihre Party (für die sie bei Kostümdesigner Martin Izquierdo ein aufwendiges Kleopatra-Outfit hatte basteln lassen) gestern kurzfristig via Twitter ab. „Verschiebe es auf ein gespenstisches Weihnachten“, kündigte sie an.

Für Hitzschke halb so tragisch: „Es wäre ja auch nicht angebracht gewesen, jetzt zu feiern, bei so einer Katastrophe.“ Und lange hätte die Wennigserin ohnehin nicht in New York bleiben können, schließlich geht Montag die Schule wieder los. Schule? Trotz Model-Karriere? „Das Problem war, dass ich noch vier Monate Schulpflicht hatte“, erklärt sie - die Zeit, in der sie wegen „Germany’s Next Topmodel“ gefehlt hatte: „Meine Agentur OneEins organisiert es jetzt so, dass meine Termine möglichst am Wochenende stattfinden.“

Mathe statt Model-Job, Geschichte statt Foto-Shooting: Ihr erster Tag zurück im ganz normalen Leben an der Marie-Curie-Schule in Ronnenberg sei schon „merkwürdig“ gewesen: „Als ich reingekommen bin, haben sich alle umgedreht. Es gab die einen, die gleich Autogramme und Fotos wollten, aber auch andere, die anfingen zu tuscheln.“ Das habe sich inzwischen gelegt. Nur eines sei immer noch anders als früher: „Ich gehe nicht mehr ohne Autogrammkarten aus dem Haus“, bemerkt sie lachend.

Ihren Traum, in New York zu leben und zu arbeiten, hat Hitzschke trotz Paukerei nicht aus den Augen verloren - im Gegenteil. Mit GNTM-Siegerin Hartema hat sie einen Plan: „Sie möchte auch gern nach New York, aber nicht alleine“, so Hitzschke, „also habe ich gesagt, dass wir ja auch zusammen nach New York gehen könnten.“ Die Schule abzuschließen, habe aber für beide erst mal Priorität.

Einen Mann hätte die schöne Brünette übrigens nicht mit auf Heidis Party gebracht: „Ich bin immer noch Single“, sagt sie, „morgens zur Schule, manchmal noch danach zur Modenschau, am Wochenende bin ich manchmal komplett weg - da bin ich dann froh, wenn ich ab und zu noch meine Freunde sehen und mich entspannen kann.“ lz