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Mensch-Hannover Cheyenne Ochsenknecht: „Meine Mutter hat mir immer imponiert“
Menschen Mensch-Hannover Cheyenne Ochsenknecht: „Meine Mutter hat mir immer imponiert“
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18:30 11.01.2018
Sie startet als Model durch: Chayenne Savannah Ochsenknecht. Quelle: Extenssa Luxurious Hair
Hannover

Sie sind im Moment viel unterwegs als Model. Paris, Mailand, London – was war das schönste Erlebnis in der letzten Zeit?

Hm, das ist ein bisschen schwierig, denn ich erlebe gerade viele schöne Momente. Aber das erste Mal, als ich auf der Pariser Fashion Week für das Modehaus Kaviar Gauche gelaufen bin, das war einer der aufregendsten Momente in meinem Leben. Bis jetzt (lacht).

Wie sind Sie zum Modeln gekommen?

Meine Mama war ja Model und hat mir immer sehr imponiert mit ihren Geschichten und Jobs. Ich wollte deshalb auch unbedingt Model werden. Ein Kindheitstraum sozusagen.

War denn Ihre Mutter Ihr Vorbild?

Auf jeden Fall! Ich habe immer zu ihr aufgeschaut und wollte so werden wie sie – bodenständig, cool und stylish. Ich schaue immer noch zu ihr auf und nehme mir ein Beispiel an dem, was sie erlebt und wie sie Situationen gemeistert hat. Natürlich ist die Modewelt jetzt anders. Aber Mama gibt mir immer noch fleißig Tipps.

Sind Mama und Tochter sich ähnlich?

Ja, total. Ich klau ihr gern ihre Klamotten und sie mir meine. Wenn wir shoppen gehen, helfen wir uns und wir bringen oft auch gleichzeitig denselben Spruch.

Vor kurzem haben Sie in Hannover eine Werbekampagne für Haarverlängerungen der Firma Extenssa in Hannover aufgenommen. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Meine Mutter arbeitet mit dem hannoverschen Shoppingsender Channel 21 zusammen, ihre Stylistin dort hat mich bei Extenssa vorgeschlagen. Die Story mit den Haarverlängerungen und den farbigen Tressen hat mir sofort gefallen, deshalb habe ich zugesagt. Ich war nur kurz in Hannover und die meiste Zeit beim Shooting – aber was ich gesehen habe, fand ich toll, den Maschsee zum Beispiel. Ich komme auf jeden Fall wieder.

Haben Sie denn auch wilde Haar-Experimente hinter dir?

Als ich klein war, durfte ich meine Haare nie färben. Also habe ich mir eine Strähne in allen möglichen Farben machen lassen – in Gelb, Schwarz, Pink und Orange. Zurzeit färbe ich meine Haare nicht. Ich liebe meine Naturhaarfarbe und jeder Hairstylist fragt, ob sie gefärbt sind.

Wie haben Sie Silvester verbracht?

Auf den Malediven mit Freunden. Es war richtig schön warm, ruhig und entspannt. Es war schon immer ein großer Traum von mir, dorthin zu fliegen und es war unbeschreiblich. Ich war schnorcheln, habe Haie gesehen, Rochen, Kugelfische und Papageienfische. Vor allem habe ich viele verschiedene Speisen ausprobiert und einfach mal entspannt.

Gibt es gute Vorsätze für das neue Jahr?

Noch mehr reisen und noch viel mehr arbeiten als vergangenes Jahr. Und vielleicht ein bisschen mehr Zeit mit der Familie verbringen, da ich sehr viel unterwegs bin.

Nächste Woche geht wieder die Fashion Week in Berlin los. 2017 sind Sie und Ihre Brüder bei vielen Designern gelaufen – dieses Jahr auch wieder?

Dieses Jahr bin ich sehr viel unterwegs. Wenn es klappt, bin ich insgesamt ein bis zwei Monate zu Hause. Deswegen wird diesmal nicht in Berlin mitgelaufen.

Was macht die Liebe?

Ich genieße die Freiheit und konzentrier mich komplett auf mich und meine Arbeit.

Ihre Brüder machen auch Musik, arbeiten als Schauspieler. Wäre das auch für Sie ein Ziel?

Nein, gar nicht. Ich mag es nicht, mich in Rollen zu versetzen oder jemand anderen zu spielen. Ich bin so, wie ich bin und verstelle mich nicht gerne.

Ihre Familie steht sehr in der Öffentlichkeit. Wie kommen Sie damit klar? Ihnen folgen immerhin 128 000 Leute auf Insta- gram ...

Dadurch, dass meine Brüder und ich damit aufgewachsen, kennen wir das nicht anders – und wissen, wie man mit dieser Öffentlichkeit umgeht. Natürlich gibt es Momente, wo man keine Lust drauf hat. Man muss immer vorsichtig mit dem sein, was man tut oder postet. Das mit den Instagram-Followern ärgert meine Mutter immens. Ich necke sie damit auch gerne, denn sie hätte gerne mehr als ich (lacht).

Könnten Sie sich vorstellen, aus Berlin wegzuziehen?

Ja, ich würde gerne mal nach Hamburg, London, New York oder sogar wieder München ziehen, wo ich ja auch aufgewachsen bin. Aber ich habe noch Zeit. Ich lebe und liebe gerade Berlin.

Von Luisa Verfürth

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