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Mensch-Hannover „Checker Tobi“ entdeckt das Geheimnis des Planeten
Menschen Mensch-Hannover „Checker Tobi“ entdeckt das Geheimnis des Planeten
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19:01 02.01.2019
ER GIBT GAS: Für den Film reiste Tobias Krell als „Checker Tobi“ nach Indien. Quelle: Johannes Obermaier
Hannover

Tobias Krell (29) entdeckte für den Film „Checker Tobi und das Geheimnis unseres PlanetenIndien, Grönland und andere Winkel der Erde.

Wie lange waren Sie eigentlich für den Film unterwegs?

Es waren zusammengezählt 40 Drehtage in drei Monaten. Jedoch sind wir in Etappen gereist: Mit Indien ging es los, da waren wir im Mai 2017, im August in Grönland, im Herbst haben wir in Spanien die Szenen auf dem Piratenschiff gedreht.

Wie haben Sie sich auf den Trip vorbereitet?

Um praktische Dinge wie Visa, Drehgenehmigungen, Impfungen musste ich mich nicht selbst kümmern. Da ich den Film mitentwickelt habe, wusste ich so in etwa was auf mich zukommt. Ich habe ein Schauspielcoaching bekommen, einen Tauchschein gemacht, mich eingelesen. Dennoch habe ich versucht, nicht zu vorbereitet zu sein – je echter die Haltung nämlich ist, desto besser und authentischer kommt es dann rüber.

Eine Aufgabe war, einen Blick ins Herz der Erde zuwerfen: Wo ist dieser Ort?

Im Grunde überall dort, wo aktive Vulkane sichtbar werden. In meinem Fall war es der Yasur auf der Insel Tanna, die gehört zum Inselstaat Vanuatu und liegt nordöstlich von Australien. Das war wirklich sehr aufregend, dort hochzusteigen und spannend, in den Vulkan reinzugucken. Eine absolut einmalige Angelegenheit.

Hatten Sie Angst? Schließlich spuckt dieser Vulkan locker 500-mal am Tag Lava …

Angst nicht wirklich. Mit Ulla Lohmann hatten wir eine erfahrene Vulkanforscherin dabei. Sie hat immer gut aufgepasst und alles vorher gut erklärt. Wenn man vor Augen hatte, was alles passieren kann, war mir aber schon etwas mulmig.

Was hat Sie am meisten beeindruckt?

Tatsächlich Grönland. Wir haben ein internationales Camp mit Klimaforschern besucht, da kommt als normaler Mensch sonst überhaupt nicht hin. Wir hatten wirklich Riesenglück, der Zugang ist streng reglementiert. Da ist sonst kein Mensch – 1000 Kilometer in die eine Richtung nicht, 400 in die andere. Ich bin nachts spazieren gegangen und war tief beeindruckt, als die weiße Fläche des Bodens den weißen Himmel traf. Atemberaubend.

Bisher standen Sie ja eher als Moderator vor der Kamera, diesmal waren auch schauspielerische Qualitäten gefragt. War das herausfordernd?

Beruflich gesehen schon, ich bin ja Journalist, der durch Zufall vor der Kamera gelandet ist. Aber für einen Kinofilm? Ich hatte großen Respekt davor, aber auch Riesenspaß. Sehr wohl haben mich die Fragen beschäftigt, ob ich zufrieden sein werde, der Regisseur, die Kinder als Zuschauer.

Haben Sie Ambitionen, mehr daraus zu machen?

In dem Spielfilm „Alfons Zitterbacke“ hatte ich eine kleine Nebenrolle als Checker Tobi. Ich würde auch mehr machen, wenn mich jemand fragt. Aber es wäre vermessen und naiv zu sagen und zu denken, dass ich jetzt Schauspieler wäre.

Sie sind erwachsen: Wie spannend ist es, Kindern die Welt zu erklären?

Das ist richtig toll! Kinder sind die beste Zielgruppe, weil sie brutal ehrlich sind: Sie feiern dich, wenn etwas toll ist, sagen dir aber auch ungefiltert, wenn sie etwas doof finden. Kinder halten sich nicht vornehm zurück. Es ist einfach schön, wenn man ihnen auf Augenhöhe begegnet und ihre Wünsche und Fragen ernst nimmt. Wenn man es richtig angeht, kann man Kinder mit fast allen Themen begeistert – man muss es spannend erzählen. Selbst das Thema Versicherung wird spannend, wenn man es gut verpackt (lacht).

Wohin werden Sie auf jeden Fall noch einmal reisen?

Ich würde gerne wieder nach Indien fahren, ich war zwar in Mumbai, aber das ist ja nur ein ganz kleiner Fleck im Land. Das Indienfieber hat mich gleich gepackt und ich möchte das Land besser kennen lernen.

Und wohin garantiert nicht mehr?

Da gibt es keinen Ort, angefixt haben mich wirklich alle. Und auch wenn die Dreharbeiten anstrengend und die Tage sehr lang gewesen sind, hatte ich nicht einen Moment, in dem ich dachte: Das nervt mich jetzt aber. Es war ein Geschenk, den Film machen zu dürfen.

Bei uns in Hannover ist es übrigens auch sehr schön!

(lacht) Weil Hannover mit dem Kino am Raschplatz das beste Programmkino des Landes hat.

Woher wissen Sie das denn jetzt?

Weil ich die Veranstaltung, bei der die Macher ausgezeichnet worden sind, moderiert habe (lacht). Ich habe die Betreiber also schon kennengelernt und freue mich, dass ich meinen Film dort vorstellen kann. Und weil ich Freunde in der Nähe habe, bei denen ich auch schlafe und somit nicht ins Hotel muss, wird der Hannover-Stopp ein Highlight der Tournee.

Hier präsentiert Tobias Krell den Film persönlich:

Am 13. Januar stellt Tobias Krell „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ um 13 .30 und 14 Uhr (ausverkauft) im Kino am Raschplatz vor. Karten kosten für Kinder fünf, Erwachsene zahlen sechs Euro.

Von Mirjana Cvjetkovic

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