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EHRLICHE ANTWORTEN: Bernd Busemann mag Doppelkopf, aber nicht sein Gewicht.

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Porträt

Bier und Würstchen hat Bernd Busemann immer da

Der erste Kuss, das erste selbstverdiente Geld, das Lieblingsspiel: In „NPersönlich“ bitten wir prominente Hannoveraner um ehrliche Antworten. Heute: Landtagspräsident Bernd Busemann (64).

Wovor haben Sie sich als Kind am meisten gefürchtet?

Vor der Polizei! Aber nicht, weil ich irgendetwas Schlimmes angestellt hätte. Vor der Polizei hatten früher alle Kinder gehörigen Respekt.

Was war als Kind Ihr Lieblingsbuch?

„Die schönsten Sagen des klassischen Altertums“, die einst Gustav Schwab übersetzt und herausgegeben hat. Das ist auch heute immer noch ein Klassiker der deutschsprachigen Literatur.

Wer hat Sie aufgeklärt?

Ein Gymnasiallehrer, ganz sachlich im Unterricht.

Der erste Kuss - wissen Sie, wo sie heute steckt?

Nein, das ist schon etwas her, und ich habe sie aus den Augen verloren.

Das erste eigene Geld: Womit haben Sie es verdient?

Beim Katasteramt Papenburg habe ich im Alter von 14 Jahren als Vermessungshelfer gearbeitet.

Und wofür ausgegeben?

Gar nicht. Das Geld habe ich auf mein Sparbuch eingezahlt.

Was ist das Mutigste, was Sie je getan haben?

Zu Kriegszeiten im Nahen Osten zu reisen.

Wo machen Sie am liebsten Urlaub?

Bei uns in Niedersachsen, auf Borkum und natürlich zu Hause im Emsland.

Und in welches Land wollen Sie unbedingt noch reisen?

In die Antarktis.

Wann haben Sie das letzte Mal geweint?

Am 9. November 1989. Die Öffnung der Mauer war ein überwältigendes Gefühl.

Was mögen Sie an sich gar nicht?

Mein Gewicht! Aber damit bin ich sicher nicht allein.

Was ist Ihre Lieblingsfarbe?

Blau.

Was ist Ihre Lieblingsjahreszeit?

Der Spätsommer, denn meist bringt er eine stabile Wärme, ist aber nicht zu heiß.

Was ist Ihr liebstes Gesellschaftsspiel?

Doppelkopf.

Woran glauben Sie?

An die Ewigkeit.

Von welchem Gegenstand können Sie sich nicht trennen?

Bei alten Sakkos fällt mir die Trennung schwer.

Wenn Sie eine Biografie schreiben würden, was wäre der Titel?

„Nimm dich nicht so wichtig“.

Wie oft benutzen Sie ihr Handy (außer, wenn es klingelt)?

So zirka 15 Mal am Tag.

Was haben Sie im Kühlschrank immer vorrätig?

Bier und Würstchen.

Was würden Sie gerne im Handumdrehen lernen wollen?

Lippen lesen.

Was glauben Sie: Wie sieht die Welt im Jahr 2065 aus?

Anders als heute, aber jedenfalls gibt es sie noch.

In drei Worten: Wie ist es, in Hannover zu leben?

Angenehm. Alles da!

Welche Ecke der Stadt zeigen Sie Besuchern auf jeden Fall?

Herrenhausen, den Maschsee, den Landtag und den Zoo.

STECKBRIEF

NAME: Bernd Busemann

 GEBURTSTAG: 5. Juni 1952

 BERUF: Politiker

FAMILIE: verheiratet mit Ilse-Marie, das Paar hat zwei Töchter und zwei Enkelkinder.

 BESONDERES: Sein Abitur macht Busemann am Gymnasium Papenburg, studiert anschließend an der Uni Köln Jura. Seit 1971 ist er CDU-Mitglied, es folgt eine steile politische Karriere: 1994 wird er in den niedersächsischen Landtag gewählt, ist von 2003 bis 2008 Kultusminister, die folgenden fünf Jahre Justizminister. Landtagspräsident wird er 2013. Familie Busemann betreibt in Dörpen einen Hof, sie besitzen ein Dutzend Pferde und seit 20 Jahren die Zuchtherde Bentheimer Landschafe.


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