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Mensch-Hannover Bettina Wulff hat dazugelernt: „Privates bleibt jetzt privat“
Menschen Mensch-Hannover Bettina Wulff hat dazugelernt: „Privates bleibt jetzt privat“
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00:23 15.11.2015
FREUNDLICH, ABER ZUGEKNÖPFT: Bettina Wulff wollte beim ADAC-Talk nicht über Privates reden. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

Dabei hatte sie durchaus im Hinterkopf, dass sie und ihr Ehemann Christian Wulff (56), Bundespräsident a. D., das auch schon anders gehalten hatten. „Man lernt ja auch dazu“, so Wulff, die im Oktober ihren Mann nach dem Liebes-comeback vor gut einem halben Jahr kirchlich geheiratet hat - „nur mit der Familie, den Kindern“.

Das Medieninteresse an dem ersten Auftritt nach der Bekräftigung der Wulff-Ehe war groß. Doch nicht einmal Zeitpunkt und Ort der Trauung wollte sie verraten. NP-Moderator Christoph Dannowski (50) hakte nach, ob an dem Norderney-Gerücht etwas dran sei. Vielsagend betonte Wulff aber nur, dass „Norderney eine schöne Insel“ sei. „Nachdem viel in der Öffentlichkeit passiert ist, ist es jetzt richtig, ein Signal zu setzen und nicht mehr über Privates zu sprechen. Für die Kinder und für die Familie“, betonte Wulff. Sie muss auch heute noch viel über sich lesen: „Das Urteil mancher Leute belastet mich immer noch. Ich habe aber verstanden, dass ich nicht jeden Einzelnen von mir überzeugen kann. Es ist ein Lernprozess, solche Dinge nicht zu nah an sich rankommen zu lassen.“

Ihre Zeit als Präsidentengattin stellen sich viele märchenhaft vor: Für Bettina Wulff „eine schöne Zeit. Im Schloss Bellevue lebt man aber nicht. Es ist nicht wie in einem Märchenschloss.“ Dort werde gearbeitet. Eine Freundschaft verbindet Wulff seit der Zeit mit Hayrünnisa Gül (50), der Frau von Abdullah Gül (65), Ex-Präsident der Türkei: „Mit ihr versuche ich mich immer zu treffen, wenn ich in Istanbul bin. Wir lachen immer sehr viel zusammen.“

Eine neue ehrenamtliche Aufgabe hat die Ex-First-Lady auch übernommen: Für das von der ehemaligen Landesbischöfin Margot Käßmann (57) ins Leben gerufene Notfalltelefon „Mirjam“ sitzt sie zweimal im Monat selbst am Telefon und unterstützt Schwangere in Not: „Mit schneller und direkter Hilfe.“

Fabian Wenck

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