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Mensch-Hannover Alexander Klaws kommt mit „Disney in Concert“ nach Hannover
Menschen Mensch-Hannover Alexander Klaws kommt mit „Disney in Concert“ nach Hannover
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16:11 30.11.2018
ERFOLGREICH: Alexander Klaws hat nach dem DSDS-Sieg weiter Karriere gemacht. Quelle: picture alliance / dpa
Hannover

2003 gewann er die erste Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“: Die NP sprach mit Alexander Klaws über die „Disney in Concert“-Tour, die in am 8. Dezember in die Tui-Arena führt.

Herr Klaws, können Sie sich eigentlich noch an Ihren ersten Disney-Film erinnern?

Ja klar, logisch. Das war das Dschungelbuch. Ich habe da schon viel mitgesungen und mich so gefreut, dass Tiere sprechen können und wirklich jedes eine Stimme hat (lacht). Ich war dann aber ganz schön beleidigt, dass das in der Realität nicht so war.

Haben Sie eine Lieblingsfigur?

Oh ja! Ich habe viele Disney-Filme gesehen und war schon immer davon fasziniert, dass jeder einzelne eine Message hatte. Die Filme haben eine besondere Magie, sind außerdem völlig zeitlos. Je nach Lebensphase habe ich in die Filme auch immer etwas anderes hineininterpretiert.

Was können Sie über die Show verraten?

Das wird eine ganz spannende Geschichte! Mit Anton und mir sind sogar zwei Tarzäne – hört sich lustig an, oder? – dabei. Ich singe aus dem „Glöckner von Notre Dame“ und auch etwas eher Unbekannteres aus „Die Bärenbrüder“, den Song „Kein Weg zurück“ von Phil Collins. Es wird etwas ganz Besonders mit einem riesigen Orchester, Leinwand und den Filmkomponenten, absolut genreübergreifend. Das gibt es so nicht. Und für mich ist das auch echt emotional.

Es sind ja auch noch einige andere Solisten dabei – kennen Sie sich bereits?

Also Anton Zetterholm, Mark Seibert und Elisabeth Hübert lassen die Tour zu einer Art Familientreffen, einer Klassenfahrt werden. Wir kennen uns gut und haben schon öfter miteinander gesungen. „The Voice“-Siegerin Ivy Quainoo kannte ich nicht, und dass, obwohl wir aus derselben Branche kommen – fast nicht zu glauben (lacht).

Die Tour hat es in sich, Sie haben nur über Weihnachten und Silvester eine Verschnaufpause. Wie anstrengend wird das eigentlich?

Boah, keine Ahnung. Also ich nehme meine Arbeit ja gar nicht als Anstrengung wahr. Aber ich bin das erste Mal so lange von meiner Familie getrennt. Das hatte ich so noch nie. Das wird schon spannend. Aber als Künstler freue ich mich drauf, wir werden die Arenen rocken!

Ihr Sohn Lenny wird im Januar zwei Jahre alt. Ist er schon Disneyverrückt?

Ich habe ihm mal eine Mickey Mouse mitgebracht, seitdem geht er nicht mehr ohne ins Bett (lacht).

Darf er schon fernsehen?

Nein! Er bekommt es schon das ein oder andere Mal mit, wenn ich mein Handy in der Hand halte – er will am liebsten auch darauf herumdrücken. Der Fernseher läuft aber nicht, wenn er wach ist, darauf legen wir großen Wert. Wobei ... Er hat sich schon mal heimlich dazugesellt, wenn ich Dortmund gegen Bayern geguckt habe (lacht). Im Ernst: Fernsehen ist noch ein unbeschriebenes Blatt. Wir leben in einem digitalen Zeitalter, da bekommt er das alles noch früh genug mit. Mir ist es lieber, er spielt mit Duplo von Lego und gestaltet sich seine kreative Welt selbst.

Wie die sozialen Medien, sein können, haben Sie selbst erlebt: Nach dem Drama um ihren „DSDS“-Kollegen Daniel Küblböck sind Sie enorm angefeindet worden im Netz.

Und zwar aus dem Grund, weil ich nach 15 Jahren kein Massenschreiben als Trauerbekundung unterzeichnen wollte. Das heißt noch lange nicht, dass, nur weil ich das nicht gemacht habe, ich nicht um Daniel getrauert und ich nicht an ihn gedacht habe. Ich möchte auch in einem Zeitalter leben, das nicht nur mit sozialen Medien zu tun hat, sondern auch ganz privat und analog stattfindet. Und dafür bin ich kritisiert worden. Ich habe aber auch ganz positives Feedback bekommen – und zwar hauptsächlich.

Irgendwie kann man es Menschen im Internet nicht recht machen ...

Kann man auch nicht: Hätte ich den Brief unterzeichnet, hätten sich garantiert Leute gefunden, die gesagt hätten: Hey, was soll das, Ihr hattet doch 15 Jahre gar keinen Kontakt. Für mich war alles jedenfalls Grund genug, aufzustehen und mich zu fragen, wo leben wir denn hier? Ich bin jemand, der hauptsächlich andere Dinge wertschätzt und nicht nur die, die in sozialen Medien stattfinden.

Alle Infos zur „Disney in Concert“-Show:

Disney in Concert“ gastiert am 8. Dezember in der Tui-Arena. Einlass ab 18 Uhr, Beginn um 19.30. Karten kosten 62,90 bis 80,90 Euro, Kinder zahlen zwischen 53,90 und 68,10 Euro – erhältlich etwa im NP -Ticketshop (zum Beispiel Lange Laube 10).

Von Mirjana Cvjetkovic

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