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Der israelische Starter Harel Skaat: Lena findet ihn "heiß".© Koll

Oslo

So macht Hannovers Lena die Kandidaten kirre

Kaum ist Hannovers Grand-Prix-Hoffnung Lena Meyer-Landrut (wird am Sonntag 19) in Oslo gelandet, da bringt sie den ersten Kandidaten auch schon in Verlegenheit – ganz süß natürlich, auf Lena-Art.

Freitag, früher Abend in Oslo, Pressekonferenz des israelischen Starters Harel Skaat in der Telenor-Arena. Skaat ist der Mann, den Lena in einem „stern“-Interview „heiß“ genannt hatte. Als er davon hört, reißt er die dunklen Augen ein wenig weiter auf, stammelt, „danke, ich fühle mich geehrt“. Aber eigentlich fühle er sich gar nicht heiß, im Grunde sogar eher kalt, die Klima-Anlage kühle den Raum ja so stark. Tatsächlich ist es im Pressezelt um einige Grad kälter als vor der sonnenbeschienenen Halle.

„Das ist mir jetzt peinlich“, fügt Skaat noch an. „Ich hoffe nur, dass ihr mein Gesang auch gefällt. Denn natürlich ist das ein schönes Kompliment, aber am Ende bin ich doch ein Sänger.“ Er startet mit der
Ballade „Milim“, in der er von seiner tiefen Einsamkeit, vom Alleingelassen werden singt. „Und darüber“, führt er noch aus, „wie wütend einen das über sich selbst macht.“

(Verena Koll, Oslo)