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Nicht so gemeint: Safura schenkte Lena Meyer-Landrut ein Hufeisen - verkehrt herum ist das kein Glücksbringer.

Nicht so gemeint: Safura schenkte Lena Meyer-Landrut ein Hufeisen - verkehrt herum ist das kein Glücksbringer.© Koll

Eurovision Song Contest

Lena in Oslo: Eklat in der Disko - mit Video

Es sollte eine friedliche Party werden, die Delegationen Deutschlands und der Ukraine hatten Montagabend zur gemeinsamen Grand-Prix-Party in den Musikklub Smuget eingeladen. Dann kam die aserbaidschanische Kandidatin Safura (soll 17 sein) auf die Bühne – und es kam zu einem kleinen Eklat.

OSLO. Die Osteuropäerin rief Hannovers Star für Oslo, Lena Meyer-Landrut (19) zu sich und sagte, sie wolle ihr viel Glück fürs Finale am Sonnabend wünschen. Dann überreichte sie der Deutschen mit einem breiten Lächeln ein Hufeisen. Doch was an sich eine nette Geste hätte sein können, führte zu Buh-Rufen im Publikum: Die Schenkel des Eisens wiesen nach unten – ein Symbol dafür, dass das Glück herausfallen soll. „Das bedeutet Krieg!“, schrien einige Fans. Andere empörten sich: „Aserbaidschan arbeitet dieses Jahr mit allen Tricks!“

Lena reagierte gelassen, lächelnd nahm sie das Geschenk an. Zuvor hatte sie gezeigt, dass sie ohnehin keinen Glücksbringer braucht: Im Smuget hatte sie ein kleines Club-Konzert gegeben und mit „Love Me“, „Touch a New Day“ und „Satellite“ überzeugt. Die Töne saßen, mit dem Publikum spielte sie – und bekam dafür „Lena!“-Sprechchöre und vereinzelt auch das Bekenntnis: „Ich liebe dich!“
(Verena Koll, Oslo)