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Lena in Oslo 12 Punkte für "Satellite"
Menschen Lena in Oslo 12 Punkte für "Satellite"
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15:52 19.03.2010
Kann kaum hinsehen: Lena Meyer-Landrut auf der Welle des Erfolges. Quelle: dpa
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Von Matthias Halbig

Hannover. Der britische BFBS-Moderator glaubte Sonnabend schon, den Gewinner von Oslo zu kennen: „Satellite“ – der Song sei so gut, dass er die üblichen Punktevergabe-„Politics“ beim Grand Prix überfliegen würde.

Das Lied ist catchy und tanzbar, die Melodie swingt einem schnell im Kopf herum, der wiggelige Rhythmus wiegelt die Beine auf: „Love, oh love …“ Das passt zum Material, das Lena bei „Unser Star für Oslo“ zeigte. Viel Adele in dem Song, viel Lily Allen, auch viel von Robert Smiths Cure der Mittachtziger.

Das leichte, zuckersüße Schwingen der Stimme im leicht liverpoolesk-skandinavisch klingenden Fantastenglisch ist nicht nur sexy, sondern adelt das poppige Lied, hebt es in die Regionen des Besonderen. Halb singt Lena es, halb spricht sie es. Die Reststufen des Siegertreppchens dürfte die Optik besorgen; und zum ersten Mal ist man auf das Album eines Grand-Prix-Siegers gespannt. Was die Rolling Stones 1965 sangen, gilt auch für Lena: „It‘s (in erster Linie) the singer, not the song …“

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