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Kann kaum hinsehen: Lena Meyer-Landrut auf der Welle des Erfolges.

Kann kaum hinsehen: Lena Meyer-Landrut auf der Welle des Erfolges.© dpa

Lena-Spezial

12 Punkte für "Satellite"

Lena Total - Deutschland schwärmt von Hannovers Grand-Prix-Hoffnung Lena Meyer-Landrut. Sehen Sie hier Videos mit Lena, unter anderem ein Making-of von ihrem Siegertitel "Satellite", und lesen Sie, was Marius Müller Westernhagen an ihr gefällt.

Von Matthias Halbig

Hannover. Der britische BFBS-Moderator glaubte Sonnabend schon, den Gewinner von Oslo zu kennen: „Satellite“ – der Song sei so gut, dass er die üblichen Punktevergabe-„Politics“ beim Grand Prix überfliegen würde.

Das Lied ist catchy und tanzbar, die Melodie swingt einem schnell im Kopf herum, der wiggelige Rhythmus wiegelt die Beine auf: „Love, oh love …“ Das passt zum Material, das Lena bei „Unser Star für Oslo“ zeigte. Viel Adele in dem Song, viel Lily Allen, auch viel von Robert Smiths Cure der Mittachtziger.

Das leichte, zuckersüße Schwingen der Stimme im leicht liverpoolesk-skandinavisch klingenden Fantastenglisch ist nicht nur sexy, sondern adelt das poppige Lied, hebt es in die Regionen des Besonderen. Halb singt Lena es, halb spricht sie es. Die Reststufen des Siegertreppchens dürfte die Optik besorgen; und zum ersten Mal ist man auf das Album eines Grand-Prix-Siegers gespannt. Was die Rolling Stones 1965 sangen, gilt auch für Lena: „It‘s (in erster Linie) the singer, not the song …“