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An Xavier Naidoo scheiden sich die Geister.

An Xavier Naidoo scheiden sich die Geister. © Uwe Anspach

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Xavier Naidoo: Erfolgreich und umstritten

Xavier Naidoo ist erfolgreich und umstritten. Der Soulsänger wurde am 2. Oktober 1971 als Sohn einer Südafrikanerin und eines Vaters mit indischen Wurzeln in Mannheim geboren.

Hamburg. Nach einer abgebrochenen Kochlehre ging er 1994 in die USA, wo ihm eine Plattenproduktion angeboten wurde. Dort gescheitert, kehrte er nach Deutschland zurück.

1997 kam er beim Projekt "3P" des Produzenten Moses Pelham als Backgroundsänger unter. Auf der Single "Freisein" von Sabrina Setlur hatte er erste Gesangsparts. 1998 platzierte er sein Debütalbum "Nicht von dieser Welt" ganz oben in den Charts.

Naidoo brachte mit den Söhnen Mannheims 2000 das Erfolgsalbum "Zion" heraus. Wieder solo folgte 2002 die Doppel-CD "Zwischenspiel - Alles für den Herrn", in der er sich mit seinem Glauben auseinandersetzte. 2005 erschien "Telegramm für X". Die Single "Dieser Weg" wurde zu einer Hymne des deutschen Teams bei der Fußball-WM 2006. Naidoo erhielt viele Preise, etwa bei den Music Awards von MTV oder beim Echo.

Einige Texte Naidoos wurden als gewaltverherrlichend und meschenverachtend kritisiert und brachten ihn vor Gericht. Auch mit radikalen politischen Aussagen löste er heftige Kontroversen aus. So trat er 2014 vor den rechtspopulistischen "Reichsbürgern" auf, die Deutschland nicht als souveränen Staat anerkennen.

Der 44-Jährige ist seit 2012 verheiratet und hat einen Sohn.

dpa


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