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Wulff: Frau weg, Amt weg - Geld weg?

Tragisch genug für Christian Wulff, dass neben seinem politischen Amt nun auch seine zweite Ehe in die Brüche gegangen ist. Da ist es eine besonders bittere Pointe, dass er jetzt auch noch aus seiner Villa, deren Finanzierung das ganze Drama überhaupt ins Rollen gebracht hatte, ausziehen musste.

Die finanziellen Folgen einer möglichen Scheidung von seiner Frau Bettina könnten den gefallenen Ex-Bundespräsidenten schwer treffen.

Trotz üppigem Ehrensold von 217.000 Euro pro Jahr könnten Wulff am Ende nur 3.000 bis 4.000 Euro netto pro Monat bleiben. Diese Einschätzung trifft zumindest Promi-Scheidungsanwalt Hermann Messmer gegenüber dem "Focus". Er geht davon aus, dass sich Wulffs derzeitiges Netto-Einkommen grob auf etwa 11.000 oder 12.000 Euro belaufen könnte, vorausgesetzt, er verfüge über keine anderweitigen Einnahmen.

Damit lässt sich zwar noch immer vortrefflich leben, aber: Der ehemalige Ministerpräsident Niedersachsens muss künftig wohl nicht nur Bettina und dem gemeinsamen Kind Unterhalt zahlen, sondern auch seiner Frau und der Tochter aus erster Ehe. "Die Wulffs werden den Gürtel um einiges enger schnallen müssen", so die Einschätzung von Messmer.

Und dann wäre da auch noch die gemeinsame Villa in Großburgwedel: Dem "Focus" zufolge will Bettina Wulff vorerst dort wohnen bleiben. Und selbst wenn das Haus verkauft wird, bliebe laut Messmer nicht viel davon bei Wulff hängen. Wegen der Hypotheken sei kaum ein Zugewinn zu erwarten. Christian Wulff hat sich bereits eine andere Bleibe gesucht. Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um eine relativ bescheidene Wohnung.

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