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"Wir sind die Hosts der Traumhochzeit!"

Zehn Jahre lang spielte sie die Rolle der Verena Koch in der RTL-Erfolgssoap "Gute Zeiten schlechte Zeiten", in der sie im August 2011 einen tragischen Serientod starb.

Nun kehrt Susan Sideropoulos (32) als Moderatorin auf den Bildschirm zurück. Gemeinsam mit dem NDR-Moderator Yared Dibaba (43) präsentiert sie heute Abend erstmals die Neuauflage des Showklassikers "Die Traumhochzeit". Was sich geändert hat, was gleich geblieben ist und wie die beiden ihre eigene Hochzeit erlebt haben, erzählt das Duo im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

Haben Sie die Traumhochzeit früher selbst geschaut?

Susan: Es war definitiv eine meiner Lieblings-Sendungen und ich habe sie regelmäßig geschaut. Ich habe jedes Mal gezittert und mit geweint.

Yared: Natürlich. Ich glaube, es gibt niemanden im Land, der die Sendung nicht kennt. Das ist einfach eine Kult-Sendung.

Wie kamen Sie zu der Moderation?

Susan: Die Anfrage kam über meine Agentur und ich habe mich sehr darüber gefreut. Ich fühle mich geehrt und bin begeistert, das machen zu dürfen. Ich habe keine Sekunde gezögert, das Angebot anzunehmen.

Yared: Ich wurde gefragt und habe "Ja" gesagt. Da musste ich nicht lange überlegen. Bevor der Satz zu Ende gesprochen war, habe ich schon gesagt: "Machen wir".

Was hat sich bei der "Traumhochzeit" geändert und was ist beim Alten geblieben?

Susan: Die Moderation ist wahrscheinlich die größte Veränderung. Die Spiele sind etwas flotter, ein bisschen moderner, die Kleider und die Frisuren sind auch moderner (lacht). Aber natürlich ist das Grundprinzip dasselbe. Es gibt drei Paare, die um ihre Traumhochzeit spielen und das Gewinner-Paar wird am Ende der Sendung live im Studio heiraten, mit einer echten Standesbeamtin. Es gibt den wunderbaren Moment, wenn die Braut die Treppe herunterkommt. Es gibt grandiose Heiratsanträge, die wirklich spektakulär sind. Und es gibt natürlich die Champagner-Pyramide.

Wie haben Sie sich die Moderation aufgeteilt?

Yared: Fifty, Fifty. Wir haben genau abgezählt, wer wie viele Wörter sagt. Nein, Spaß. Mit Susan musste ich nicht viel absprechen. Das flutscht einfach wunderbar. Wir beide sind die Gastgeber, wir schmeißen gemeinsam die Sendung. Wir sind die Hosts der Traumhochzeit.

Sind Sie selbst ein romantischer Typ?

Susan: So mittelmäßig. Ich bin schon ein Mensch, der bei jedem traurigen, emotionalen Film weinen muss. Aber ich bin niemand, der Romantik erzwingt.

Yared: Ich glaube, jeder ist romantisch. Also ich bin auf jeden Fall romantisch.

Müssen Sie in der Show mit den Tränen kämpfen?

Susan: Ja, vor allem bei den Anträgen. Die sind wirklich sehr emotional. Da muss man sich schon zusammenreißen. Und natürlich, wenn die Braut die Treppe herunterkommt, das ist auch ein Wahnsinns-Moment.

Yared: Auf jeden Fall. Gerade, wenn der Mann einen Antrag macht und die Frau ganz gerührt sagt: "Ja ich will!", das berührt. Das lässt keinen kalt.

Wie war denn Ihr Heiratsantrag?

Susan: Sehr romantisch und sehr schön. Mein Mann hat sich was Tolles einfallen lassen, während ich in Köln bei Dreharbeiten war. Als ich vom Drehtag zurück ins Hotel kam, hatte er in meiner Abwesenheit schon alles dekoriert und schön gemacht. Es war ganz romantisch.

Yared: Also mein Antrag war nicht so spektakulär. Er war ein bisschen mickrig dagegen. Meine Frau wird bestimmt sauer sein, wenn sie in der Sendung sieht, was alles geht.

Und die Hochzeit?

Susan: Unsere Hochzeit war wirklich nahezu perfekt. Mein Mann ist Eventmanager, und hat unsere Hochzeit ganz toll geplant. Es war wirklich ein tolles Fest.

Yared: Die war wunderschön. Wir sind ja jetzt fast zehn Jahre verheiratet, dann haben wir also doch schon einiges richtig gemacht.

Glauben Sie an die eine große Liebe?

Susan: Ich glaube persönlich schon an Seelenverwandte. Ich möchte gerne an die eine große Liebe glauben, aber ich glaube auch, dass wir Menschen uns durchaus öfter verlieben können. Es wäre doch sehr traurig, wenn es nur diesen einen gibt. Wenn wir jemanden früh verlieren oder so.

Welche Tipps können Sie den Frischvermählten geben?

Susan: Seid aufmerksam, sprecht miteinander, sprecht das, was euch auf dem Herzen liegt, immer laut aus, weil keiner Gedanken lesen kann. Man sollte sich auch immer an die Dinge erinnern, die schön sind, und nicht ständig die Dinge suchen, die einem nicht gefallen.

Yared: In der Ehe gibt es immer Höhen und Tiefen. Man sollte sich immer wieder auf die Liebe besinnen und sich daran erinnern, warum man zusammen gekommen ist, und was man an dem anderen liebt. Wenn man schwierige und harte Zeiten übersteht, das schweißt zusammen und das macht die Liebe einfach nochmal stärker und noch viel tiefer.

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