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Whitneys Mutter: "Hätte ich sie retten können?"

Am 11. Februar jährt sich der Tod der US-Sängerin Whitney Houston zum ersten Mal. Jetzt packt ihre Mutter Cissy Houston in ihren Memoiren "Remembering Whitney" über die Drogenprobleme ihrer berühmten Tochter aus.

"Hätte ich sie irgendwie retten können?" ist eine von vielen Fragen, die sich die 79-Jährige darin stellt.

"Sie stürzte sich ins Partyleben und wusste nicht mehr, wie sie da wieder herauskommt", zitiert das Internetportal "People.com" am Mittwoch vorab aus dem Buch. "Ich fragte mich oft, was sie nachts so treibt, wo sie ist." Aber wenn sie versucht habe, mit ihr zu sprechen, meldete sie sich oftmals nicht zurück. Whitney habe ihr viel verschwiegen, und sie selbst habe Angst gehabt, ihre Tochter zu konfrontieren, räumt die 79-Jährige ein. "Ich wollte nicht, dass sie sich ganz von mir abwendet."

Die Mutter geht auch auf Houstons Ehe mit Sänger Bobby Brown ein und stellt klar, dass sie die Schuld nicht bei Whitneys Ex-Mann suche. "Ich verurteile ihn dafür, wie er sie behandelt hat, aber ich gebe ihm nicht die Schuld für ihre Drogenprobleme."

Den plötzlichen Tod ihrer Tochter verkraftet die 79-Jährige nur schwer. "Ich bin wütend, dass sie alleine unter diesen Bedingungen sterben musste", erklärt Cissy weiter.

Mit ihrem Buch hoffe sie, die Menschen daran zu erinnern, "was für ein guter Mensch sie war. Ich will, dass die Leute die Wahrheit über sie wissen", erklärte sie "People" ihre Beweggründe.

Houston war am 11. Februar vorigen Jahres in einem Hotel in Beverly Hills in der Badewanne ertrunken, nachdem sie Kokain konsumiert hatte. Sie wurde nur 48 Jahre alt.

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