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Boulevard Westbam: "Den Karriereknick in Kauf nehmen"
Menschen Boulevard Westbam: "Den Karriereknick in Kauf nehmen"
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17:48 28.04.2013
Quelle: ddp images

"Ich habe mir zwar keine Elternzeit gegönnt, mich aber der Herausforderung gestellt. Mit 40 fand ich, genügend Karriere gemacht zu haben. Vergessen wir nicht: Viele große Künstler haben ihre Kinder vernachlässigt."

Er selbst lief als Teenager noch im Punk-Outfit durch Münster, entwickelte sich aber trotzdem innerhalb weniger Jahre zum berühmten Techno-DJ. "Das war eine natürliche Entwicklung. 1979 mit 14 war ich Punk. Mit 16 wurde ich Waver", erinnert sich Westbam. Irgendwann habe er angefangen, in der örtlichen Disko aufzulegen. "Der Diskotheken-Besitzer lobte mich, er vertraute mir nach dem Freitag auch den Samstag an." In seinem Kinderzimmer habe er schließlich geübt, mit zwei Plattenspielern gleichzeitig aufzulegen.

Nach Berlin zog er nicht nur wegen der Wehrpflicht, sondern auch, weil er vom "Metropol", einem der angesagtesten Clubs der 80er-Jahre, gehört hatte. Ein Bekannter vermittelte ihm schließlich einen Job dort. Seither habe sich zwar einiges verändert, doch obwohl die Loveparade mittlerweile tot sei, lebe die elektronische Musik in den Clubs weiter. Hinter dem Künstlernamen von Lenz, Westbam, verbirgt sich übrigens die Kurzform von "Westfalia Bambaataa" - in Anlehnung an sein Vorbild, den DJ Afrika Bambaataa.

(lp/spot)

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