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Werden Lochkameras aus Pappe der neue Trend?

Eine Kamera, die lediglich aus umweltfreundlicher Pappe besteht und trotzdem in der Lage ist, Bilder zu machen. Das mag sich vielleicht verrückt anhören, aber es soll tatsächlich funktionieren wie eine Londoner Designerin bewiesen hat.

Auf Kickstarter möchte sie nun genügend Geld sammeln um das Produkt als Selbstbau-Kit anzubieten, wie das Portal "neuerdings.com" berichtet.

Es handle sich bei der Lochkamera um die einfachste existierende Fotoaufnahme. Die Kameras lassen sich zwar laut Berichten des Portals aus allen möglichen Materialien herstellen, zwei Bedingungen müssen dafür allerdings gegeben sein: Das Innere der Lochkamera muss absolut dunkel sein und das Loch, durch welches das Licht eintritt, muss die perfekte Größe haben. Ist es nämlich zu groß, dann wird auch das Bild hell und unscharf werden, wenn es zu hingegen zu klein ist, wird das Bild zu dunkel.

Wer denkt, diese Erfindung sei neu, irrt gewaltig. Denn bereits 1979 machte ein ähnliches Modell mit dem Namen "Dirkon" von sich Reden. Ob sich das Revival der Lochkamera in den Zeiten von Digital-und Smartphone-Kameras wird durchsetzen können, bleibt abzuwarten. Jedenfalls kommt die Kamera zum Selbermachen den Begriffen "Kunst" und "Kreativität" deutlich näher als der ganze moderne Firlefanz.

(lp/spot)