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Was machte Audrey Hepburn zur Hollywood-Legende?

"Schauspielerei ist ein netter, kindischer Beruf - man gibt vor, jemand anderer zu sein und gleichzeitig verkauft man sich", diese Worte stammen von einer der größten Hollywood-Legenden des 20. Jahrhunderts: Audrey Hepburn (1929-1993) wird neben Marylin Monroe, Grace Kelly und Elizabeth Taylor bis heute, auch 20 Jahre nach ihrem Tod, als Stilikone und als Schönheitsideal verehrt.

Ihre mädchenhaften Figuren und die unschuldige Art in ihren Filmrollen faszinierten die Zuschauer schon immer. Im Filmklassiker "Frühstück bei Tiffany" (1961) bezauberte sie mit ihrer Darstellung des naiven Partygirls Holly Golightly und feierte fortan große Erfolge. Die Oscar-Preisträgerin (1954, "Ein Herz und eine Krone") mit niederländisch-britischen Wurzeln wuchs in England auf. Doch fast hätte Hepburn nicht einmal das Kleinkindalter erreicht, da sie als Baby schwer an Keuchhusten erkrankte.

Später sagte sie dazu: "Wenn ich eine Biografie schreiben würde, würde ich so anfangen: Ich wurde in Brüssel, Belgien, am 4. Mai 1929 geboren ... und starb sechs Wochen später." Während des zweiten Weltkriegs war Audrey Kathleen Hepburn-Ruston als Krankenschwester tätig und pflegte den verwundeten Terence Young, der später Regisseur wurde und mit ihr den Film "Warte, bis es dunkel ist" drehte. Auch Teil ihrer Biografie: Zwar teilt Hepburn ihren Namen mit der Filmlegende Kathrine Hepburn, doch beide waren weder Schwestern noch miteinander verwandt.

Obwohl sie mit ihrem mädchenhaften Charme, ihrer zierlichen Figur und den Rehaugen nicht dem Schönheitsideal der 1960er Jahre entsprach, wurde sie zur unsterblichen Stilikone. 2006 wurde sie dann von dem britischen Magazin "New Woman" zur schönsten Frau aller Zeiten gewählt.

Pech in der Liebe, Glück im Beruf

Im Liebes- und Familienleben hatte die Filmschauspielerin allerdings nicht immer so viel Glück, wie bei ihrer Karriere. Nach mehreren Fehlgeburten bekam sie zwei Söhne von zwei unterschiedlichen Männern. Mit ihren Ehemännern, dem US-Amerikaner Mel Ferrer und dem Italiener Andrea Dotti, war sie nie wirklich glücklich. Trotz der langen Beziehungen fühlte sich die Schauspielerin meist sehr einsam.

Nach der Trennung von Dotti nach 13 Ehejahren war sie bis zu ihrem Tod mit dem Schauspieler Robert Wolders liiert mit dem sie viel reiste, um in Entwicklungsländern humanitäre Hilfe zu leisten. Hepburn war äußerst engagiert im Hinblick auf benachteiligte Menschen und war bis zu ihrem Tod Sonderbotschafterin von UNICEF. 1992 diagnostizierten Ärzte bei ihr Darmkrebs, dem sie im Januar 1993 schließlich auch erlag. Als unsterbliche Legende lebt sie dennoch weiter.

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