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Kino

Waltz-Tochter sieht Papa nicht im Kino

Der deutschsprachige Raum kann stolz auf Schauspieler Christoph Waltz (56) sein: Einen Oscar besitzt er bereits, für einen zweiten wurde er vor kurzem nominiert.

Er spielte bereits an der Seite der größten Hollywood-Stars. International bekannt wurde er 2009 in der Rolle des SS-Standartenführers Hans Landa in Quentin Tarantinos Film "Inglourious Basterds". In seinem neuesten Film "Django Unchained" steht er Seite an Seite mit Jamie Foxx (45) vor der Kamera. In einem Interview mit "Bunte" spricht Waltz über den Erfolg und das Leben als Hollywood-Star.

Waltz verrät, dass er seinen internationalen Erfolg als Geschenk ansieht. Auf die Frage, wie groß seine Angst ist, dass der Erfolg ihm wieder weggenommen wird, sagt er: "Na ja, wegnehmen wird mir's keiner. Das wird eines Tages verblassen. Wann dieser Tag ist, das steht in den Sternen oder dahinter. Natürlich ist es schön und ich versuche, es zu nutzen und nicht zu benutzen."

Der Schauspieler will übrigens nicht, dass seine achtjährige Tochter ihn in der Rolle des King Schultz in "Django Unchained" im Kino sieht. "Ich glaube, die Abstraktionsfähigkeit und die Möglichkeit zu erkennen, dass es sich um ein ästhetisches Ereignis handelt, die tritt später in Bewusstsein. Ich finde, auch ein 16-Jähriger sollte den Film nicht unbedingt unberaten sehen", so der Österreicher.

Der Star hat insgesamt vier Kinder, die mit ihm nach L.A. gezogen sind. Auf die Frage ob er ein engagierter Vater ist, antwortet er: "Ich versuche einfach nur, ein engagierter Mensch zu sein." Dass soll wohl auch noch von einem Detail bestätigt werden, das "Bunte" dem Schauspieler noch entlocken konnte: Bei den Waltz' zu Hause wird kein Fernsehen geschaut. Ob die Kinder immer zu Freunden gehen, um ihren Vater im Fernsehen bewundern zu können?

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