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Boulevard Uschi Glas: "Ich bin keine Jammer-Suse!"
Menschen Boulevard Uschi Glas: "Ich bin keine Jammer-Suse!"
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10:53 29.04.2013
Quelle: ZDF/Jon Ailes

Sie selbst hat ein bewegtes Leben, mit Höhen und Tiefen, das sie nur so gut meisterte, weil sie nicht zimperlich ist, wie sie im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news betont.

Wie hat es Ihnen im englischen Cornwall gefallen?

Ich fand es wunderschön, eine tolle Landschaft und einzigartiges Klima. Ein Riesenprivileg, dass ich durch meinen Job immer wieder Orte kennenlernen darf, wo ich privat nicht hinkommen würde. Privat zieht es mich nämlich eher in wärmere Gefilde.

Wie hat Ihnen die Figur der Meredith gefallen?

Ich fand es spannend, mal eine Mutter zu spielen, wie ich nie eine war. Meredith ist eine dominante, bestimmende Mutter, die es zwar gut meint, aber trotzdem ziemlich heftig unterwegs ist. Sie ist sehr bestimmend und übergeht die Gefühle und Bedürfnisse ihrer Tochter.

Meredith verleugnet ihre Vergangenheit und verheimlicht der Tochter den Vater. Könnten Sie mit solch einem Geheimnis schwanger gehen, ohne sich mitzuteilen?

Das wäre nichts für mich. Ich mag keine Leichen im Keller haben, bin eher jemand, der gerne reinen Tisch macht. Alles andere ist ungesund und macht einen krank. Ich schlafe abends gerne mit reinem Gewissen ein.

Darf man Kinder belügen, um sie zu schützen?

Schwierig. Prinzipiell tendiere ich zwar immer zur Wahrheit, aber ich denke auch, dass man Kinder nicht immer mit allem belasten sollte. Da gibt es sicher Momente und Alter, in denen eine kleine Lüge besser ist als die Wahrheit. Gott sei Dank hatte ich niemals ähnlich furchtbare Entscheidungen zu treffen.

Wie sind Sie früher mit Ihren Kindern umgegangen?

Ich war eine Diskutiermutter. Das war zwar oft anstrengend und langwierig, aber das habe ich in Kauf genommen. Ich wollte es unbedingt anders machen, als ich es aus meiner eigenen Kindheit kannte.

Ihr Erziehungs-Mantra?

Was du nicht willst, das dir man tut, das füg' auch keinem anderen zu! Ich finde es ganz wichtig, dass man sich am Ende eines jeden Tages mit reinem Gewissen im Spiegel anschauen kann.

Haben Sie einen anderen Umgang mit Ihrer Tochter als mit Ihren Söhnen?

Das ist anders. Nicht besser oder schlechter, aber eben anders. Dadurch, dass ich nicht nur ihre Mama, sondern auch ihre Freundin bin, haben wir andere Gesprächsstoffe als ich es mit meinen Söhnen habe. Vor allem frauenspezifische Themen. Ob Mode, Wellness, Kosmetik, Liebe, Lifestyle oder Medizin - wir reden über alles.

Kann man als Mutter wirklich Freundin sein?

Das kann funktionieren, wenn man sich auf Augenhöhe begegnet und die Eigenständigkeit seines Kindes akzeptiert. Das heißt aber nicht, dass ich meine Mutterinstinkte abstellen kann. Ich habe einen sehr ausgeprägten Mutterinstinkt und werde zur Löwin, wenn es um meine Kinder geht. Wenn sie mich brauchen, dann bin ich da. Das wird sich auch nie ändern.

Erkennen Sie sich in Ihrer Tochter?

Da gibt es einige Parallelen. Julia ist eine Kämpferin und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Sie ist ähnlich pragmatisch wie ich. Uns eint die gleiche Grundeinstellung zum Leben: Wir nehmen's, wie es kommt und machen das Beste daraus. Wir sind keine Zimpersusen.

Was hat das Leben Sie gelehrt?

Das man keine Zeit mit Jammern verplempern sollte. Ich versuche jeden Tag zu genießen und ihn so wertvoll wie möglich zu gestalten. Mir geht es nicht um's Gestern oder Morgen, sondern ums Heute - ums Jetzt!

Sie denken noch nicht an die 70 im nächsten Jahr?

Nein, nur eine Zahl, die mir keine Angst einjagt. Ich bin fit, gesund und habe das große Glück immer noch vulkanisch unterwegs zu sein. Kein Grund zum Meckern - mir geht's saugut!

(ali/spot)

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