Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Boulevard Unwort des Jahres: "Opfer-Abo" überrascht
Menschen Boulevard Unwort des Jahres: "Opfer-Abo" überrascht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:37 15.01.2013
Quelle: SpotOn
Anzeige

Erst nach dem Lesen der Jury-Begründung verstehe er, was mit der Wahl kritisiert werde. "Aber bei aller Wichtigkeit des Gender-Diskurses, war dieses Detail nicht so präsent", fügte der Sprachwissenschaftler hinzu.

Der frühere Wettermoderator Jörg Kachelmann hatte in Interviews davon gesprochen, dass Frauen ein "Opfer-Abo" hätten, mit dem sie ihre Interessen in Form von Falschbeschuldigungen, etwa Vergewaltigungen, gegenüber Männern durchsetzten. Nach Ansicht der Jury stellt das Wort Frauen in inakzeptabler Weise unter den Verdacht, sexuelle Gewalt zu erfinden. Eichinger betonte, ihm wäre es lieber gewesen, die Jury hätte sich auf ein bekannteres und für das zurückliegende Jahr prägenderes Wort geeinigt.

Auf Platz zwei der Unwörter landete "Pleite-Griechen" vor dem Begriff "Lebensleistungsrente". Im vergangenen Jahr hatte sich die Formulierung "Döner-Morde" durchgesetzt. Zum Börsen-Unwort 2012 wurde "freiwilliger Schuldenschnitt" bestimmt. Die Zahl der Einsendungen für das Unwort des Jahres 2012 korrigierte die Jury noch einmal nach oben. Insgesamt waren bei der Aktion 2.241 Einsendungen mit 1.019 verschiedenen Vorschlägen eingegangen. Bei der Auswahl sei nicht die Häufigkeit der Nennung eines Wortes ausschlaggebend, sondern ihr Öffentlichkeitscharakter, erläuterte Jury-Sprecherin Nina Janich. Das Unwort des Jahres wird seit 1994 von einer unabhängigen und ehrenamtlichen Jury gewählt.

SpotOn

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

US-Schauspielerin Jodie Foster ("Das Schweigen der Lämmer", 50) ist keine Frau, die gern über ihr privates Leben spricht. Die Privatsphäre ist ihr wichtig, das unterstrich sie auch in ihrer Rede bei der diesjährigen "Golden Globes"-Verleihung.

15.01.2013

Er hat es schon hinter sich: Ex-Dschungelkönig Ross Antony (38). Jetzt bewertet der Sieger aus dem Jahr 2008 im Interview mit "Radio Energy" die Kandidaten der aktuellen Staffel.

15.01.2013

Es gab eine Zeit, da lachte ganz Deutschland über die Ostfriesen. An den Stammtischen, auf Schulhöfen, im Radio oder Fernsehen, überall nahm man das als eigenartig und wortkarg geltende Völkchen auf die Schippe.

15.01.2013
Anzeige