Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Boulevard Trauer um Bud Spencer
Menschen Boulevard Trauer um Bud Spencer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:28 28.06.2016
Der Schauspieler Bud Spencer ist tot. Quelle: Jan-Philipp Strobel
Anzeige
Rom

Trauer um eine Filmlegende: Der italienische Schauspieler Bud Spencer ist am Montag im Alter von 86 Jahren im Kreis seiner Familie gestorben.

Sein Sohn Giuseppe Pedersoli bestätigte der Deutschen Presse-Agentur in Rom den Tod des gebürtigen Neapolitaners, der gemeinsam mit Terence Hill auch in Deutschland bei einem Millionenpublikum beliebt war.

Den Schauspieler plagten zuletzt gesundheitliche Probleme. "Er hat nicht gelitten, er hatte uns alle bei sich, und sein letztes Wort war "Danke"", sagte sein Sohn der Nachrichtenagentur Ansa zufolge. Auf der offiziellen Facebook-Seite schrieb die Familie, Bud Spencer sei unterwegs auf seiner nächsten Reise.

1929 als Carlo Pedersoli in Neapel geboren, drehte der Schauspieler mit Terence Hill (77) Filme wie "Vier Fäuste für ein Halleluja", "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle" und "Zwei Asse trumpfen auf". Über Jahrzehnte feierte das ungleiche Duo vor der Kamera internationale Erfolge und prägte das Genre des Italo-Westerns.

Auch 50 Jahre nach ihrem ersten gemeinsamen Film "Gott vergibt...Django nie!" verband beide bis zuletzt eine tiefe Freundschaft. "Wir telefonieren oft miteinander", sagte Spencer vor einigen Monaten der Deutschen Presse-Agentur. Wenn Hill, bürgerlich Mario Girotti, in Italien sei, komme er stets zum Essen vorbei. "Wir beide lieben die Spaghetti al pomodoro von meiner Frau Maria", so der Neapolitaner.

Von seinen mehr als 120 Filmen machte Spencer nur 17 gemeinsam mit Hill - dennoch wurden die beiden Haudegen vor allem als Duo weltberühmt. "Eifersüchteleien oder Neidgefühle" habe es in der Freundschaft der beiden Kinohelden nie gegeben, schrieb Spencer in seinem Buch "Was ich Euch noch sagen wollte...", das erst Anfang des Jahres in Deutschland erschien. "Unsere Freundschaft war entstanden, bevor wir Könige der Kinokassen geworden waren."

Vor der ruhmreichen Zeit als Schauspieler war der junge Pedersoli in den 50er Jahren zunächst als mehrfacher italienischer Schwimmmeister erfolgreich. Sogar bei Olympischen Spielen trat er an. Über Umwege kam er dann zur Schauspielerei.

Zu Deutschland, das er oft besuchte, und insbesondere zu Schwäbisch Gmünd hatte Spencer eine besondere Beziehung: Das dortige Freibad, in dem er als noch Aktiver im Sommer 1951 ins Wasser stieg, trägt inzwischen seinen Namen. "Ich danke den Leuten für ihre Treue", sagte er seinerzeit im dpa-Interview in Rom. "Besonders den Deutschen", fügte er mit seiner sonoren Stimme auf leicht gebrochenem Deutsch hinzu.

Die Nachricht über den Tod des beliebten Schauspielers verbreitete sich schnell. Italiens Regierungschef Matteo Renzi twitterte: "Ciao Bud Spencer. Wir haben Dich lieb gehabt."

Auch aus Deutschland kamen betroffene Reaktionen: "Harte Faust, weiches Herz, toller Mensch. Ein Held meiner Kindheit. Ruhe in Frieden, Carlo Pedersoli", schrieb Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) auf Twitter.

Nationalspieler Mesut Özil hielt fest: "Thank you for everything! R.I.P. Bud Spencer." Und Linken-Chef Bernd Riexinger meinte: "Gegen seine Kelle half kein Waffenschein. Bud Spencer war einfach ein cooler Typ!"

Der Gerichtssaal ist mit rot-weißen Absperrgittern gesichert. Der Andrang in Berlin ist riesig, als das Model Gina-Lisa Lohfink kommt. Drinnen werden Zeugen gehört, draußen wird demonstriert. Es geht um einen Strafbefehl, die Wahrheit und die Rechte von Frauen. Dann kommt es zum Eklat.

27.06.2016

Popsängerin Rihanna (28) hat mit "Sledgehammer" den Titelsong für den bald anlaufenden Film "Star Trek: Beyond" geliefert. Die 13. Kinoversion der Science-Fiction-Serie "Raumschiff Enterprise" von Regisseur Justin Lin läuft in Deutschland am 21. Juli an.

27.06.2016

Mal was aus der Boulevard-Ecke: Nach der Veröffentlichung von Wests Musikvideo zu seinem Song "Famous", sind verschiedene Stimmen im Netz laut geworden. Die Diskussion dreht sich unter anderem darum, ob die Silikonpuppen der verschiedenen Stars aus Musik, Politik und Popkultur ein Eingriff in die Privatssphäre sind. Aber auch die Anordnung der Figuren ohne Bekleidung sind ein Thema.

27.06.2016
Anzeige