Navigation:

© Jon Furniss/Invision/AP

Kino

"Trainspotting"-Regisseur im Gespräch für Bond

Wenig Geld, viel Effekt: Regisseur Danny Boyle wird als der nächste Bond-Macher gehandelt, nachdem "Skyfall"-Regisseur Sam Mendes das Angebot einer weiteren Zusammenarbeit abgelehnt hat.

Der Brite zweifelt allerdings selbst an seiner Eignung: Das Budget eines solchen Monumental-Action-Werkes sei ihm einfach zu hoch, erklärte Boyle der "Sun".

"Ich bin wirklich ein Fan der Bond-Reihe. Action-Filme sind, wenn ich ehrlich bin, mein Lieblings-Genre. Aber ich möchte sie einfach nicht machen, weil sie 100 Millionen Dollar kosten", gibt der 57-Jährige zu bedenken. Bei seiner Oscar-prämierten Regiearbeit für "Slumdog Millionaire" benötigte Boyle ein Budget von 15 Millionen. Der Klassiker "Trainspotting" kam nur mit 2,4 Millionen Dollar aus.

"Ich habe einen großen Film mit viel Geld, nämlich ,The Beach' gemacht. Ich habe die Freiheit, die das Geld mit sich bringt, nicht genießen können", erklärt Boyle. "Ich fühle mich einfach viel zu verantwortlich für Geld. Ich mag es nicht es zu verschwenden, sondern behalte es lieber unter Kontrolle." Der "Sun" erzählte der Star-Regisseur, der für die Eröffnungsshow der Olympischen Spiele in London 2013 zuständig war, dass er sogar mit Schauspielern um ihre Gagen feilscht: "Ich sage ihnen: ,Ich weiß, was du sonst für so einen Job bekommst, aber mache doch den Film für ein bisschen weniger'." Ob Daniel Craig beim neuen Bond mit sich verhandeln lässt?

(ms/spot)