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© SAT.1/Richard Hübner, Christoph Assmann

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Tim Bendzko: "Die Kinder werden nicht verheizt"

Am Freitag fällt der Startschuss für die nächste Talentschmiede im Musikbusiness, dann startet "The Voice Kids" auf Sat.1. Im Vergleich zum großen Bruder "The Voice" steht bei dem neuen Format der Olympische Gedanke im Vordergrund, wie Coach Lena Meyer-Landrut (21) im Interview verrät: "In erster Linie geht es ums Teilnehmen und Spaß haben - und nicht ums Gewinnen.

" Auch für den zweiten Juror, Henning Wehland (41, Söhne Mannheims), spiele es eine entscheidende Rolle, dass den Kindern vermittelt werde, schon durch die Teilnahme gewonnen zu haben.

"Für mich ist es entscheidend, was mit den Erwartungen der Leute passiert, die in Castingshows gehen. Hier ist es wundervoll, dass die Kinder einen Ausbildungsvertrag gewinnen", sagt der dritte Coach im Bunde, Tim Bendzko (27, "Wenn Worte meine Sprache wären"). Er hebt hervor, dass die Kinder nicht dazu gezwungen würden, ein Album aufzunehmen: "Ich mag an der Show sehr, dass die Kinder hier nicht verheizt werden."

Schon in den Blind Auditions hätten die Nachwuchskünstler ihr großes Potenzial gezeigt. "Hier waren mehrere, unfassbare Leute. Sensationelle Leute. Man kann jetzt nicht einen herausnehmen", zeigte sich Bendzko scheinbar doch ein wenig überrascht. Auf die Frage, ob das Trio in jungen Jahren auch an solch einer Sendung teilgenommen hätte, weiß Lena mit einem Schmunzeln im Mundwinkel die passende Antwort: "Tim und ich ja, Henning hätte zu viel Schiss gehabt."

(ami/spot)