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Til Schweiger setzt sich mit einer Schweigeminute für Flüchtlingshilfe ein.

Til Schweiger setzt sich mit einer Schweigeminute für Flüchtlingshilfe ein. © Daniel Bockwoldt

Migration

Til Schweiger zeigt sich von seiner stillen Seite

Schauspieler Til Schweiger (51) engagiert sich mit einer Schweigeminute für die Flüchtlings-Aktion der "Bild"-Zeitung. In einem Clip schweigt er 60 Sekunden lang - und sagt dann in die Kamera: "Nicht reden, sondern helfen.

Hamburg. Jetzt!"

Schweiger wolle damit diejenigen würdigen, "die sich jetzt schon aufopferungsvoll um die Menschen kümmern, die auf der Flucht sind und nicht mehr haben als ein Hemdchen am Leib", sagte Schweiger dem Blatt (Samstag). "Reden alleine reicht nicht, man muss auch was tun." Der ungewöhnliche Spot sei ihm nicht schwergefallen: "Das war eigentlich mein einfachster und kürzester Dreh aller Zeiten."

Er halte es inzwischen für seine Pflicht, sich für Flüchtlinge zu engagieren, sagte Schweiger dem "Hamburger Abendblatt" (Samstag). "Wenn man selbst prominent ist und weiß, man hat eine laute Stimme, dann muss man sich da einfach einsetzen. Weil ich es KANN." Schweiger will im niedersächsischen Osterode ein Vorzeige-Flüchtlingsheim errichten. Der Plan ist aber ins Stocken geraten.

Der Wiener Künstler Raoul Haspel hatte mit einer "Schweigeminute" Geld gesammelt. Eine Minute Stille verkauft er im Internet, der Erlös soll den Menschen im überfüllten Flüchtlingslager in Traiskirchen (Österreich) zugutekommen. Zeitweise lag der "Song" auf Platz 1 der iTunes-Download-Charts in Österreich.

dpa


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