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HILFE IN OSNABRÜCK

Til Schweiger konkretisiert sein Flüchtlingsprojekt

Der Schauspieler Til Schweiger hat seingeplantes Engagement für Flüchtlinge konkretisiert. Er werde am Freitag dieser Woche eine Stiftung gründen, sagte Schweiger am Dienstagabend in der ARD-Talkshow "Menschen bei Maischberger". Diese könne dann nach sechs bis sieben Wochen Vorlaufzeit "an den Start gehen".

Osnabrück/Osterode. Statt wie zunächst angekündigt in Osterode, werde die Stiftung eine Flüchtlingsunterkunft in Osnabrück unterstützen, sagte Schweiger weiter. Dort gibt es seit Ende 2014 eine Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Niedersachsen für Asylsuchende.

In Osterode verhandelt die Landesregierung noch mit dem Eigentümer der als Wohnheim vorgesehenen Kaserne. In Osnabrück werden "wir Sachen machen wie W-Lan, eine Rad-Werkstatt und eine Holzwerkstatt", kündigte Schweiger an. Um diese Vorhaben umzusetzen, werde die Stiftung "viel Kohle einsammeln", auch er selbst werde sich mit einem größeren Geldbetrag beteiligen.

Dem Beirat der Stiftung sollen Schweiger zufolge unter anderem der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, Axel Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner und der Schauspieler Jan-Josef Liefers angehören.

In der turbulenten Diskussion gingen Schweiger und die ARD-Journalistin Anja Reschke auch den CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer an. Die Politiker duckten sich angesichts der zunehmenden Anschläge auf Asylbewerberheime und ausländerfeindlicher Ausschreitungen weg. Scheuer wies die Vorwürfe zurück.


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