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Boulevard Thronfolger: Bhutans Königshaus verkündet Prinzengeburt
Menschen Boulevard Thronfolger: Bhutans Königshaus verkündet Prinzengeburt
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13:56 06.02.2016
König Jigme Khesar Namgyal Wangchuck und Königin Jetsun Pema von Bhutan feiern die Geburt ihres ersten Kindes. Quelle: Royal Office For Media, Kingdom of Bhutan
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Thimpu

Das Himalaya-Königreich Bhutan feiert seinen kleinen Kronprinzen. Wie das Königshaus mitteilte, wurde der Prinz am Freitagabend im Lingkana-Palast in der Hauptstadt Thimpu geboren. Es ist das erste Kind für König Jigme Khesar Namgyal Wangchuck (35) und Königin Jetsun Pema (25).

"Unser Glück kennt keine Grenzen", schrieb das Königspaar auf seiner offiziellen Facebook-Seite. Der Name des kleinen Prinzen (oder "Gyalsey") soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden. Der Monarch sei während der Geburt die ganze Zeit an der Seite seiner Frau gewesen, hieß es in dem Post. Nach seiner Geburt wurde der künftige "Drachenkönig" als erstes seinem Großvater, dem ehemaligen König Jigme Dorji Wangchuck, präsentiert. Auch seien alle wichtigen buddhistischen Riten abgehalten worden.

Die Bevölkerung des Kleinstaats zwischen Indien und China feierte mit ihren Royals: Der kommende Montag werde zum Feiertag erklärt, kündigte Ministerpräsident Tshering Tobgay an. Die Zeitung "Kuensel" bezeichnete die Geburt des kleinen Prinzen als "Beginn einer neuen Ära". Auf Facebook überschlugen sich die Glückwunsch-Kommentare. "Ein neues Kapitel für die nationale Glückseligkeit", schrieb ein User. Seit 2008 hat in Bhutan die Suche nach dem Bruttonationalglück Verfassungsrang.

König Jigme Khesar hat die bürgerliche Jetsun 2011 in einer Märchenhochzeit geheiratet. Er hatte 2008 nach Abdankung seines Vaters den Thron des buddhistischen Königreichs mit 750 000 Einwohnern bestiegen. Mit seinem Amtsantritt wurde Bhutan von einer absolutistischen zu einer konstitutionellen Monarchie. Jigme Khesar leitete eine Reihe von Reformen ein. Das auch "Land des Donnerdrachens" genannte Land war lange Jahre weitgehend isoliert. So gibt es erst seit etwa 15 Jahren Fernsehen.

dpa

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