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Verbot

Theater stoppt Stück über Enkes Suizid

Das Maxim-Gorki-Theater will nach dem Protest der Witwe des verstorbenen Fußballtorwarts Robert Enke einen Teil eines Bühnenstücks vorerst nicht mehr aufführen.

Berlin. Der Rechtsanwalt von Teresa Enke hatte am Montag das Theater aufgefordert, sie detailliert über den Inhalt des Stücks "Demenz Depression und Revolution" zu informieren, wie eine Sprecherin des Berliner Theaters am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd sagte.

Die nächsten Vorführungen waren für den 19. Januar und den 6. Februar geplant, sagte sie weiter. Sollte sich das Theater bis dahin mit Teresa Enke nicht einigen, würde der zweite Teil des Stücks jeweils nicht gezeigt.

Das Theaterstück erinnert stark an das Schicksal des Fußballprofis, der sich vor drei Jahren das Leben nahm. Es handelt im zweiten von drei Teilen vom Leben eines depressiven Torwarts, der schließlich Selbstmord begeht. Am Samstag wurde das Werk des Autors Fritz Kater uraufgeführt.

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