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Studio-54-Vergangenheit unter dem Hammer

Das Studio 54 war das New Yorker Symbol für "Sex, Drugs and Rock 'n' Roll". Nun sollen die verbliebenen Requisiten des Clubs versteigert werden. Rund 400 Stücke warten auf einen neuen Besitzer.

Der Mit-Eigentümer des Clubs, Steve Rubell, hatte die Sachen nach seinem Tod 1989 seinem Partner, dem Mode-Designer Bill Hamilton, vererbt. Jahrelang bewahrte Hamilton die Sachen in seiner New Yorker Wohnung auf, doch nun sollen die Stücke versteigert werden.

Die Preise liegen zwischen 300 Dollar (rund 225 Euro) für Fotos und 50.000 Dollar (etwa 38.000 Euro) für eine Statue aus Bronze von Andy Warhol, der Stammgast im Studio 54 war. Auch das Original-Gästebuch, in dem vermerkt wurde, wer im Club kostenlos trinken durfte, kommt unter den Hammer.

Ende der 70er Jahre feierte das Studio 54 seine Blütezeit. Stars wie Bianca Jagger, Truman Capote, Elizabeth Taylor, Liza Minelli, Diana Ross, John Travolta und Frank Sinatra kehrten regelmäßig im Studio ein. 1981 wurde das Gebäude von den Eigentümern verkauft. Heute wird es als Theater genutzt.

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