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© Armin Lissfeld

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Stephanie Simbeck über den Spieltrieb ihres Mannes: "Besser als Pornos!"

Willkommen in der Zukunft! Auch wenn es wie Science Fiction klingt, was der Pay-TV-Sender Syfy und Spiele-Entwickler Trion jetzt auf den Markt bringen ist keine Zukunftsmusik: Mit "Defiance" teilen sich erstmals eine TV-Serie und ein Online-Game ein gemeinsames Universum und beeinflussen sich, dank miteinander verknüpfter Handlungsstränge, gegenseitig.

Kurz nach dem weltweiten Game-Release (am 2. April) wird Syfy (empfangbar über Sky) in Deutschland die Original Serie "DefianceTM" am 16. April um 20.15 Uhr mit dem Piloten starten - exklusiv nur einen Tag nach dem US Start.

"Ganz neue Maßstäbe und eine wunderbare Spielwiese für alle Genre-Fans," schwärmt Sky-Unternehmenssprecher Wolfram Winter, dessen Launch-Party-Gäste, im Münchner Ampere, begeistert waren vom topbesetzten (Grant Bowler, Juli Benz, Tony Curren) intergalaktischen Alien-Abenteuer und dem dazu gehörigen Ballerspiel. Allen voran Komiker Florian Simbeck: "Spannende Geschichte, so was hätte ich mir seinerzeit bei ,Erkan & Stefan' auch gewünscht. Zu unserem Film gab es damals nur ein albernes kleines Videospiel, in dem Erkan und ich Kopfnüsse verteilten. Aber mit Aliens in Top-Animation um die Weltherrschaft kämpfen, ist schon noch mal eine andere Liga. Für einen Spiele-Junkie wie mich, das reinste Schlaraffenland", zeigt sich Simbeck im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news begeistert.

Ein bisschen zum Leidwesen seiner Frau Stephanie. "Ich habe einen Toy-Boy geheiratet, Stefan ist wie mein drittes Kind. Er hat einen unglaublichen Spieltrieb und wenn ich nicht aufpasse, dann spielt er manchmal bis zum Morgengrauen." Kein Wunder, bei jemanden, der drei Playstations, zwei PCs und drei Fernseher sein eigen nennt. "Als mein Mann und ich uns kennen lernten, war ich mir nicht sicher, ob er sich zuerst in mich, oder in meinen Großbildfernseher und meinen damaligen Premiere-Decoder verliebt hat."

Das weist der Comedian heute natürlich weit von sich: "Obwohl ich zugebe, dass ich damals sehr beeindruckt war, von der multimedialen Ausstattung meiner Frau. Das Gesamtpaket hat einfach gepasst." Zehn Jahre und zwei Kinder später hat Frau Simbeck gelernt, den Spieltrieb ihres Mannes mit Humor zu nehmen: "Mir ist es lieber, er ballert auf Aliens, als dass er Pornos guckt." Die sind dem verspielten Ehemann noch zu langweilig: "Pornos werden erst interessant, wenn es sie als 3D-animierte Spiele gibt. Dann werde ich mich auch diesem Thema mit voller Leidenschaft widmen. Allein schon, weil man beim Computerspiel ja so oft schießen kann, wie man will."

(ali/spot)