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Boulevard "Star Trek Into Darkness" startet
Menschen Boulevard "Star Trek Into Darkness" startet
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16:00 29.04.2013
Quelle: Paramount Pictures
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"Star Trek Into Darkness" ist insgesamt der zwölfte Star Trek-Kinofilm, und der zweite nach dem großen Neustart. Während sowohl die Fernsehserien als auch die ersten zehn Filme die Geschichte des von Gene Roddenberry (1921-1991) entworfenen Star-Trek-Universums seit 1966 fortlaufend weiter erzählten, wurde mit "Star Trek" (2009) ein anderer Weg beschritten: Mit einem jungen Cast führte die Neuauflage zu den Ursprüngen der Serie, den ersten Abenteuern der klassischen Enterprise-Crew um James T. Kirk (nun gespielt von Chris Pine, 32) und Mr. Spock (Zachary Quinto, 35). In der Handlung wurde dabei eine neue Zeitlinie etabliert, für Fans ein durchaus bekanntes Konzept, das den Machern größere künstlerische Freiheit ermöglicht.

Das neue Team ging dabei teilweise völlig ohne Star-Trek-Erfahrung an die Sache heran, Regisseur J.J. Abrams (46) etwa war vorher kein Fan der Serie. Dennoch behandelte er das Original mit dem nötigen Respekt, grundsätzlich unverändert geblieben ist etwa die Technologie. Auch wenn das Aussehen von vertrauten Geräten, wie etwa Phasern und Teleportern, und deren Effekte neu designt wurden und die Kämpfe im Weltall wesentlich actionreicher ablaufen, "funktioniert" im Grunde alles wie gehabt. Einschneidende Änderungen hätte großen Zorn in der Fangemeinde erregt, schließlich beschäftigen sich unzählige Webseiten und sogar Bücher mit den physikalischen Gegebenheiten des Star-Trek-Kosmos.

Vom alten Universum nabelt sich die neue Reihe weiter ab: Nachdem in "Star Trek" der originale Mr. Spock, Leonard Nimoy (82) als Zeitreisender die Verbindung zum klassischen Star-Trek-Universum herstellte, wird es in "Star Trek Into Darkness" keine Gastauftritte von Stars aus den früheren Versionen geben.

Die Story dreht sich um ein traurigerweise sehr aktuelles Thema: Kirks Gegenspieler John Harrison (Benedict Cumberbatch, 36) erschüttert die Föderation mit terroristischen Anschlägen. Nur Stunden nach den Explosionen auf dem Boston Marathon stellten Produzenten und Darsteller am 15. April mit durchaus ungutem Gefühl neue Szenen des Films auf der CinemaCon in Las Vegas vor. "Terrorismus ist ein großer Teil unserer Leben, und wir kennen alle sein Auswirkungen", sagte Hauptdarsteller Pine dazu der "Washington Post".

Das Vertrauen in das Projekt war jedoch von Anfang an groß, Filmstudio Paramount gab "Star Trek Into Darkness" bereits vor dem Kinostart des Vorgängers in Auftrag. Die Entscheidung erwies sich schnell als richtig: Die Kombination aus Neustart und Originaltreue kam bei den Fans gut an, "Star Trek" wurde an den Kinokassen der bisher erfolgreichste Film der Reihe und erhielt als erster einen Oscar (2010 in der Kategorie Make Up). Da wundert es wenig, dass wieder ein Nachfolger angekündigt wurde. Die Erwartungen an "Star Trek Into Darkness" sind also groß. Ob der Science-Fiction-Kracher diese erfüllt, wird sich bald zeigen: In Deutschland läuft der Film am 9. Mai in den Kinos an.

(kd/spot)

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