Navigation:
Giesinger spart sich das Taxi und fährt lieber U-Bahn. "Ich bin tatsächlich ein Sparfuchs" (Archivbild vom 6.4.2017)

Giesinger spart sich das Taxi und fährt lieber U-Bahn. "Ich bin tatsächlich ein Sparfuchs" (Archivbild vom 6.4.2017)© dpa

Sänger

„Sparfuchs“ Max Giesinger fährt U-Bahn statt Taxi

Beim Essen und Reisen hat die Bescheidenheit des Musikers aber ihre Grenzen - „Bei Dating-Apps werde ich wegen meines Namens gesperrt.“

Osnabrück. Max Giesinger, der voriges Jahr mit seinem Lied „80 Millionen“ die Charts stürmte, setzt im Privatleben auf Bescheidenheit. Seiner Herkunft verdanke er den bewussten Umgang mit Geld, sagte der 28-Jährige der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Sonnabend): „Ich bin tatsächlich ein Sparfuchs. Das liegt vermutlich an meiner badischen Herkunft. Ich brauche keine materialistischen Sachen wie ein teures Auto. Ich fahre in Hamburg immer mit der U-Bahn, weil ich es nicht einsehe, für eine Strecke, die man schneller mit der Bahn zurücklegt, Geld für ein Taxi auszugeben.“ Die Bescheidenheit habe aber ihre Grenzen: „Für gutes Essen und Reisen gebe ich gern Geld aus.“

Frauen lernt der Musiker lieber auf konventionelle Art als übers Internet kennen. „Dating-Apps gehen bei mir nicht, weil ich sofort wegen meines Namens gesperrt werde“, sagte der 28-Jährige. Er sei „generell ein Fan davon, Menschen im normalen Leben kennenzulernen,“ sagte Giesinger weiter: „Auf Instagram sehen natürlich viele Menschen toll aus, aber wie jemand wirklich ist, kann man doch nur im realen Leben rausfinden. Ich sprech da lieber mal ein Mädel in der Bar an.“ In Zeiten von Tinder und Co. sei es schwieriger geworden, Frauen kennenzulernen, findet Giesinger zudem: „Das war früher auf jeden Fall einfacher, weil man nicht die Auswahl von heute hatte. Da hast Du Deine Nachbarin oder jemanden aus dem nächsten Dorf geheiratet. Weil man heute immer danach strebt, etwas Besseres zu finden, halten viele Beziehungen nicht lange.“

Auf Kritik wie die von Jan Böhmermann, dass er seine Songs nicht allein schreiben würde, reagiert der gebürtige Baden-Württemberger gelassen: „Ich glaube, sowas muss man immer mit Humor nehmen. Das habe ich damals bei “The Voice of Germany„ gelernt: Wenn man bekannter wird, wird es auch immer Leute geben, die einen nicht mögen. Und es ist wichtig, dass es die gibt, sonst läuft irgendwas nicht ganz richtig.“

ots


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige

Bild des Tages

Endlich ist die Sonne in Hannover mal wieder rausgekommen. Hier fotografiert von Julian Stratenschulte in der Eilenriede.

zur Galerie