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So wird der München-"Tatort"

Schwer genug war es für die Fans der Münchner "Tatort"-Kommissare Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl), Ivo Batic (Miro Nemec) und Carlo Menzinger (Michael Fitz), einen ihrer drei Helden 2007 ziehen lassen zu müssen.

Umso größer war die Vorfreude, als bekannt wurde, dass Michael Fitz für eine Folge zurückkehren würde. Jetzt ist es so weit: "Macht und Ohnmacht" wird am Ostermontagabend um 20.15 Uhr im Ersten gezeigt - ob von Wiedersehensfreude der ehemalige Kollegen die Rede sein kann? Hier gibt's die wichtigsten Antworten zum Montagskrimi:

Um was geht es in "Macht und Ohnmacht"?

Im "Tatort" geht es um diese drei Fragen: Was passiert, wenn mit unrechten Mitteln für Gerechtigkeit gekämpft wird, wenn Gerechtigkeitsempfinden scheinbar nicht mit Recht und Gesetz in Einklang zu bringen ist, wenn ein Polizist trotz seiner Macht ohnmächtig ist? Carlo Menzinger, ehemaliger Oberkommissar der Münchner Mordkommission, ist auf Besuch in München. Als er Zeuge davon wird, wie sein Freund und Ex-Mentor Matteo Lechner (Emilio De Marchi) verbissen gegen die zunehmende Gewalt auf den Straßen kämpft, steckt er plötzlich mehr in einem Mordfall, als er wollte.

Lohnt es sich, am Ostermontag einzuschalten?

Ja, weil das oft tot geschwiegene Thema Gewalt in vielen Facetten behandelt wird. Wer sich allerdings auf einen gemütlichen München-Krimi-Abend gefreut hat, dürfte herb enttäuscht werden. Denn von Bayerischer Weißwurst- und Weißbierseligkeit sowie herzlicher Wiedersehensfreude bei den drei ehemaligen Kollegen fehlt jede Spur. Nicht zuletzt sei das dem ersten Thema geschuldet, wie die drei Schauspieler der Nachrichtenagentur spot on news erklärten.

Warum ist das Wiedersehen von Leitmayr, Batic und Menzinger so anders als erwartet? Spot on news hat die drei Schauspieler getrennt voneinander befragt.

Udo Wachtveitl: "Ich habe dafür plädiert, diese alte Revier-Leberkäs-Weißwurst-Brezen-Gemütlichkeit am Anfang wieder zu vermitteln, weil es auch ein starker Kontrast zur Hauptgeschichte gewesen wäre".

Miro Nemec: "Wir hätten uns schon vorstellen können, dass das zumindest am Anfang bisschen mehr in eine humorige, frotzelige Richtung geht, aber das wollten weder Autorin, noch Regisseur oder Redaktion und auch Michi wollte das nicht unbedingt. Schlussendlich sollte es einfach eher haken als flutschen."

Michael Fitz: "Es ist doch gerade spannend, dass wir uns erst treffen, als wir schon mitten in der Geschichte sind. Dass das Wiedersehen dann natürlich durch das gefärbt ist, was Carlo gerade eben erlebt hat, ist klar, fand ich aber einfach interessanter. Außerdem ist es wichtig, die Erwartungen nicht zu bedienen, sondern ihnen etwas entgegenzusetzen."

(ili/spot)


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