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So italienisch ist Désirée Nosbusch

Um Schauspielerin und TV-Moderatorin Désirée Nosbusch war es einige Zeit ziemlich ruhig geworden. Nun äußert sich die 47-Jährige zum Thema Kindererziehung und stellt einen bedeutenden Unterschied zwischen ihrer eigenen Kindheit und der der heutigen Generation fest.

Im Interview mit dem deutschen Frauenmagazin "Emotion" bezeichnet sich Nosbusch selbst als "Glucke".

"Ich bin eine echte italienische Mama. Zuweilen bin ich auch etwas 'overprotective', wie man in Amerika sagt", wird Désirée von der Zeitschrift zitiert. Die heutige Welt sei um einiges brutaler als früher, so der Eindruck der Schauspielerin.

Über Drogen auf dem Schulhof

"Mir hat man als Kind nie Drogen auf dem Schulhof angeboten, heute scheint das gang und gäbe zu sein. Selbst an Privatschulen, wo man richtig viel Geld dafür bezahlt, dass die Kinder gut betreut werden", klagt die zweifache Mutter und Wahl-Kalifornierin im Interview mit "Emotion".

Die aus Luxemburg stammende Nosbusch startete ihre Karriere im Alter von zwölf Jahren als Moderatorin bei "Radio Luxemburg". 1981 folgte dann ihr Schauspiel-Debüt im Kinofilm "Nach Mitternacht", an dessen Anschluss sie eine vierjährige Schauspielausbildung am Herbert-Berghof-Studio in New York startete.

Désirée Nosbusch hat zwei Kinder aus ihrer Ehe mit dem österreichischen Filmkomponisten Harald Kloser. Der gemeinsame Sohn Lennon-Noah wurde 1995 geboren, die Tochter Luka-Teresa zweieinhalb Jahre später. Momentan ist sie mit ihrem Schauspielkollegen Mehmet Kurtulus verlobt, den sie bei den Dreharbeiten zu dem Film "Eine Liebe in Saigon" kennenlernte. Seit 20 Jahren lebt Nosbusch abwechselnd in Los Angeles und Berlin. spot-on