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Kino

Snoop Dogg erzählt von seiner Wiedergeburt

Gar nicht so lange ist es her, da machte sich US-Rapper Snoop Dogg (41) einen Namen als Gangsta-Rapper. Mit seiner nasalen Stimme wurde er 1993 als Gast auf Dr. Dres Album "The Chronic" berühmt, privat wurde er häufig kiffend abgelichtet, die Schlagzeilen blieben folglich nicht aus.

Und das alles soll jetzt vorbei sein? Snopp Dogg, der sich derzeit Snoop Lion nennt, will uns das in seinem Film "Reincarnated" offenbar glaubhaft machen. Der als Calvin Broadus Jr. geborene Snoop erzählt in dem Streifen, der am 19. April in den Kinos anläuft, von seiner Verwandlung, seiner Wiedergeburt, wie die "Welt am Sonntag" meldet.

Die Suche nach der Weisheit führt Snoop in seinem Film nach Jamaika, die Geburtsttätte des Reggae und des Rastafari-Glaubens. In der festen Überzeugung ein Pilger zu sein, der letztlich zu seinem "eigentlichen Ich" findet. Geraucht werde künftig nicht mehr zur Entspannung, sondern zu Selbsterkenntniszwecken, so Snoop Dogg.

In Jamaika trifft Snoop dann auf Bunny Wailer, das einzige noch lebende Ur-Mitglied der Band Wailers um Bob Marley und Pete Tosh - denen mit dem der Roots-Reggae in den 1960ern begann. Später im Film zeichnet sich ein Konflikt zwischen Wailer und Snoop ab, da Wailer ihm Gewaltverherrlichung in seinen Songs vorwirft, wie die Zeitung weiter berichtet.

Doch es braucht noch eine Weile und den Tod einiger guter Kumpels von Snoop, wie zum Beispiel den von Tupac Shakur 1996, bis er einsieht, dass etwas falsch läuft und er bereit ist für seine Wiedergeburt. Wer wissen möchte, wie der Streifen ausgeht, sollte sich den kommenden Freitag unbedingt vormerken: Da läuft nicht nur der Film "Reincarnated" in ausgewählten deutschen Kinos an, auch das dazugehörige Album erscheint bei Sony Music.

(lp/spot)